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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Texte verfassen - was tun bei Schreibhemmnis? II

Schritt-um-Schritt, Mindmaps leisten Erleichterung

Ein Schriftgut entspricht nicht der Vielschichtigkeit, Parallelität und Kompliziertheit von Geschichten und Gegebenheiten. Er ist geradlinig. Fühlen und Erlebnis sind es bestimmt nicht. Aufgrund dessen

fördern Mindmaps, den Text vorneweg zu gliedern. Und zwar ganz und gar nicht linear, sondern thematisch:

Teilen Sie Ihr Themenbereich in Gruppen ein, zeichnen Sie Verknüpfungslinien und erproben Sie, die Sache grafisch zu skizzieren. Die lineare Aufzählung folgt erst als nächstes. Mittlerweile gibt es vergütungsfreie Anwendungen, die Ihnen derbei unter die Arme greifen.

Nun eines nach dem anderen fest verbinden: die Gliederung

Unterteilen Sie Ihren Text in Untertextabschnitte, Absätze und Bedeutungseinheiten. Eine Gliederung macht Ihren Text nicht nur bündiger – sie ist fernerhin eine große Hilfe wider Schreibunsicherheiten. Denn wie bei der Zeichnung eines Zeichners sind die groben Linien schon zu verorten.

Das Texten ist dadurch ein Ausarbeiten und Anreichern. Damit vermeiden Sie es, mitten im Text die Orientierung zu verschusseln und zu stocken.

Freedom of will, freedom of writing

Das so geheißene Freewriting ist eine vollkommene Funktion, um in den fließend zu schreiben. Die Vorstellung besteht darin, den Zensor zu täuschen, indem man das kritische Denken abschaltet und die Wucht des Unbewussten nutzt. Dabei braucht man nur ein leeres Papierblatt und einen Schreibgerät.

Und schon geht´s los: Protokollieren Sie über eine festgesetzte Zeit hinweg (z.B. 3 Minuten) unentwegt, ohne den Stift abzusetzen. Bedeutungslos wovon, irrelevant was kommt. Für den Fall, dass Ihnen vakuum einfällt, texten Sie: „Mir fällt kein Funke ein“. So gewöhnen Sie Ihr Unbewusstes daran, sich zu öffnen und Sie mit Geistesblitzen zu versorgen.

Hinweis: Fortsetzung von "Texte verfassen- was tun bei Schreibhemmnis? sowie Teil 3

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