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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Verfassen von Businesstexten und was man beachten sollte I

Ein trefflicher Business-Text überzeugt via Sinn, Übersichtlichkeit, Affekten - darüber hinaus eine geglückte Dramaturgie. Mit einem konzilianten Schreibstil und trefflichen Belegen erwerben Sie Kundschaft. Einzig: Essenz ist beileibe nicht die Gesamtheit. Ebenfalls die Verpackung zählt.

Daher sollten Sie dem Entwurf Ihres Business-Textes so viel Aufmerksamkeit schenken ebenso wie dem liebevollen Einhüllen eines Weihnachtspäckchens. Ist der Text bekanntlich leserfreundlich aufbereitet, steigert das seinen Wichtigkeit. Betrachten Denken Sie ein Feinschmecker-Restaurant: Die kunstreiche Verzierung macht das auserwählte Mahl erst zu einem Erlebnis.

Um gleich analog zu bleiben: Der Text sollte Ihrem Leser schmecken. Un schmackhafter Buchstabenbrei, zerhackter Wortwirsing oder nicht enden wollende Satzspaghetti sind verboten. Denn gewiss haben Sie schon ehemals einen Geschäftbrief zugespielt bekommen, dessen desorganisierten Wortwirrnis sie gleich in den Papierkorb befördert haben.

Keine Zeit zum Lesen! Etwaig sind Sie auf einer Netzpräsenz gelandet, die Sie eigentlich interessiert hat. Allerdings, mit dem Finger am Bildschirm kleben, um die Zeile nicht zu verkramen, ist unbequem. Also sonstwo geklickt. Um das zu verhindern, dann diverse unbezahlbare Tipps.

Fingerfood erfreut sich nicht vergebens großer Beliebtheit. Ein ein wenig hier naschen, ein wenig dort versuchen und zuvor man sich´s versieht, ist der Bauch voll. Derart sollten Sie es ebenso mit Ihrem Text praktizieren. Beköstigen Sie Ihren Leser mit kleinen delektabelen Vorspeisen.

Als Folge wird er Sehnsucht auf mehr erlangen. Absätze zwischen zwei und höchstens sieben Zeilen auf einer DIN A4-Seite sind perfekt. Bei Business-Texten verwendet man zwischen den Absätzen selbstredend eine Leerzeile.

Leser von Business-Texten intendieren Aussagen, die sie flink verwerten können. Kommen Sie diesem Bedarf entgegen. Verschenken Sie Ihrem Leser eine Übersicht. Das tun sie am besten mithilfe informativer Titel. Als Folge weiß der Leser, in wie weit sich die Lektüre für ihn rentiert. Und Sie geben ihm die Chance zum Querlesen: Braucht er Information Nr. 1 nicht, kann er gleich zu Nr. 3 springen usw.

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