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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Mnemonik- Eigenschaften Erinnerung

Gedächtnis - Speichereigenschaften 1
Eigenschaften Erinnerung

Training Überblick Lerntechniken

Allen Gedächtnissarten gemeinsam sind folgende Eigentümlichkeiten:

Konditionen unter denen Informationsinhalte in den Speicher aufgenommen werden
Summe erfassbarer Informationsgehalte - Fassungsvermögen

Zeitdauer der Speicherung der Daten

Jede dieser Eigentümlichkeiten hat partiell verschiedene Werte, je nach Gedächtnisart. Neuere Untersuchungen scheinen darauf hinzuweisen, dass einige Informationsgehalte einen unmittelbaren Weg zu Langzeitgedächtnis nehmen können und keineswegs zuallererst über das Kurzzeiterinnerung dorthin finden.

Eigenarten Ultrakurzzeitgedächtnis

Erforderlichkeiten: Wahrnehmung (Empfindung) geschieht sensorisch, d.h. über die einzelnen Sinne bzw. jeweiligen Wahrnehmungswege. Daten werden auch unterschwellig aufgenommen. Die Speicherung unterliegt einem temporal bedingten Niedergang.

Fassungsvermögen: Eine Vielheit gleichlaufend er Daten.

Mnemotechnikzeitraum: Sehr kurz, alleinig zwischen zwei und 20 Sekunden.

Anpassungen am Informationsfluss werden im Sekundentakt aufgenommen. Die Entdeckung eines veränderlichen Informationsschwalls versetzt Kurzzeitgedächtnis in Aufnahmebereitschaft. Während Sie diesen Text lesen, arbeitet Ultrakurzzeiterinnerung als Medium, damit Sie die Bedeutung verarbeiten.

Die Sequenz aufgenommener einzelner Informationseinheiten wird festgestellt und begründend (zweckmäßig) zusammengefügt. Die entstehende Semantik, oder Deutung, wird im Gesamten abgespeichert und einzelne Informationseinheiten verworfen.

Solche 'Pförtnerprozedur' ist sowohl ausgesprochen sinnig als auch notwendig, denn einerseits filtert sie einen Hauptanteil der Einzelinformationen aus und dagegen verhindert sie, dass Gedächtnis überfrachtet wird, das Großhirn wird dabei zugunsten signifikanter Aufgaben entlastet.

Die Übermittlung de Semantik an Kurzzeiterinnerung passiert, falls eine Rückmeldung mit bereits vorhandenen Erinnerungen entsteht, oder sobald eine Zuweisung der neuen Information zu bereits Abgespeichertem geschieht, oder letztendlich, sowie ein im Ultrakurzzeitgedächtnis schwebende Sinnhaftigkeit bewusst abgerufen wird.

Gespeichertes ist hier durchaus nicht nur zeitlich gesehen transitorisch. Auch alternative leichte Reize wie noch widersinnige Eindrücke veranlassen die Entfernung aller Inhalte von Ulatrakurzzeitgedächtnis. Die Mnemotechnik basiert hier ausschließlich auf elektrische Vorgänge und so sind die dargestellten Abstraktionsinhalte eben nicht stabil.

Gedächtnistechnik

Task

1. Was haben Sie im Verlauf der letzten Minuten ins Ultrakurzzeitgedächtnis memorisiertt?

2. Wirkt derartige Bewusstmachung der Wissensgehalte auf deren Akquisition zu Kurzzeitgedächtnis?

 

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