Sat05272017

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Effekte alternativer Prämissen-Kognition von Systemen

Kognition von Systemen

Eine Präsenz, ein Objekt, ist nicht von sich aus ein System, sondern das, was wir als System signifizieren, und das, was wir als Teil besehen, hängt von unserer Wahrnehmung ab. Je nach der Wahrnehmung, welche wegen Erfahrungen, Interessen, Angelegenheiten mitbestimmt wird, stellen sich für unterschiedliche Menschen Systeme differenzierend dar.

Grenzlinien eines Systems

Die Beschränkungen eines Systems vis-à-vis seiner Umwelt sind nicht etwas Gegebenes, stattdessen müssen sie gedanklich konstruiert werden. Systemtrennungen sind relativ einfach bei klar detektierbaren physischen Begrenzungen, diffizil dagegen, bei gedanklichen Gebilden. Wo beginnt bzw. endet das System Familie? Gehören zum Beispiel die Hauswirtschaftshelferin, die Hausdame dazu oder nicht?

Systemisches Denken

Zum systemischen Denken gehört die Einbeziehung von
...analytischem Denken.
Das zu erläuternde Objekt wird in Bestandteile zertrennt, erklärt und abermals zu einem Ganzen zusammengefügt gefügt.

...und synthetischem Denken
Das zu bestimmende Objekt wird in einem passenderen Skopus betrachtet. Von dieser Blickrichtung aus wird die Aufgabe des Einzelteils in der Vollständigkeit gezeigt.

Ziele von Modellen

Modelle sollen Problematiken in eine andere Präsentationsform interpretieren und zwar dermaßen,

dass sie überblickbarer und leichter handhabbar werden,

dass die essentiellen Eigenschaften der Problemlage weiter bestehen. Das Schema soll dem Original unter Hinblick von Funktionalitäten, Anordnungen oder Handeln vergleichbar sein.
 
Modellarten

Körperliche Modelle sind zum Beispiel Flugzeugmodelle zur Kalibration des Luftwiderstands. Mit körperlichen Modellen können Experimente durchgeführt werden.

Linguistisch-bedeutungsmäßige Modelle wie etwa Erklärungsmodelle, mittels dessen reale Gegenstände deskriptiv erfasst werden sollen. Projektionsmodelle, mit deren Hilfestellung die Effekte alternativer Prämissen erprobt werden (Simulation).
 
Schritte bei der Modellausbildung

Erkennen der entscheidenden Merkmale, der wichtigsten Informationen eines Kontextes;

Einordnen und Gliedern der Merkmale.

Abstraktion der besonderen Eigenschaften.

Recherche nach einem passenden Schema.

Transfer der Merkmale des Modells auf den Kontext.

Powered by

Powered by SkillZone