Wed03292017

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Einstellungen fußen auf den Praxiserfahrungen

Einstellungen fußen auf den Praxiserfahrungen, die man während eines Lebens macht. Praxiserfahrungen werden in eindeutigen Facetten und in einer reellen Frequenz gespeichert, und aus ihnen kreieren wir Überzeugungen, die gefestigt werden und Anschauungen,

die unter Umständen sogar zementiert sind.

Je später der Moment im Laufe eines Lebens so ersonnene Grundüberzeugungen unerwartet in Frage gestellt werden, desto eher und schwerwiegender durchleben wir psychische Erschütterungen. Das hat Wirkung auf unser Betragen, auf unser Führungsverhalten (Obhutsbedürfnis, Sicherheitsbedürfnis, Umgehungsstrategien). Überzeugungen nehmen in einem frühen Punkt unseres Lebens ihren Verlauf und konzipieren sich mit unserer Persönlichkeitsentwicklung. Erfahrungen ergänzen und verändern Überzeugungen, die wir anfangs machen, infolgedessen Ausrichtungen bestimmter Formgebung resultieren.

Einstellungen vermögen aus dem Curriculum Vitae respektive aus dem Werdegang eines Menschen mit einer recht guten Trefferquote abgeleitet werden. Für Manager ist zu berücksichtigen, dass deren derzeitigen Überzeugungen und Philosophien stark beeinflusst werden von der jeweiligen Unternehmenskultur in der sie gearbeitet haben. Es gibt unterdies mehrere Grundtypen an Unternehmenskulturen:

* Aufgabenkultur - die Verwendung von Motivatoren hängt von der Leistung eines Mitwirkenden ab und vom Eigenstimulus des Entscheiders, geprägt von Eigeninitiative, Anforderung zur Durchsetzung und Vielseitigkeit im Führungsstil

* Machtkultur - in Relation der Relationen innert der machtinnehabenden Gruppe (Struktur), gelenkt von der Polarität zwischen Macht und Ohnmacht im Führungsstil

* Rollenkultur - in Abhängigkeit argumentativer Durchsetzungsqualifikation, beeinflusst von Dienstvorschriften, Regeln und Funktionsweisen im Führungsstil

Die Wertekonstellation einesr Managers lässt sich folgendermaßen examinieren:

In welcher Art Kulturen hat er/sie Erfahrungen gemacht?

Welche Prioritäten setzt er/sie bei der Auswertung von Tüchtigkeit und Leistung, Genugtuung der Beschäftigten und ihres persönlichen Erfolgs?

Inwieweit bezieht er/sie die Angestellten in Aufgaben der Konzeption, der Entscheidungsfindung und der Kontrolle von Arbeitsergebnissen ein (dispositive Kriterien)?

Welche Funktion glaubt er/sie in der Firma zu versehen (Kommunikationsträger, Macher, Integrator, einsamer Wolf usw.)?

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