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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Betriebsführung und ökonomische Arbeitsweise

Die ökonomische Arbeitsweise fordert ein Maximalwert an Ertragsfähigkeit, entweder bei vorliegenen Mitteln ein Höchstmaß an Leistungsbereitstellung oder bei gegebenem Leistungsfinitum ein Minimum an Einsatzmaßnahmen. Leistungsfähigkeit ist unentwegt die Verknüpfung zwischen Eingabe zu Output, zwischen Kapitalaufwand und Ertrag, zwischen Kosten und Umschlag.

Um diese Beziehung brauchbar zu prägen, wurde bereits frühzeitig durch die wissenschaftliche Betriebsführung, so nannte man die ersten Herangehensweisen der Betriebswirtschaft um 1900, die Arbeitsteilung gefunden (Division of Labor).

Arbeitsteilung heißt, dass keineswegs jeder alles macht, statt dessen gemäß seinen speziellen Fähigkeiten nur die Teile, die er besonders gut beherrscht. Der anschließende konsequente Schritt war dann, die Arbeit noch weiter zu segmentieren, sodass nahe der Qualifikation ferner noch die Regelmäßigkeit die Kosten der Leistungserzeugung weiter sinken ließ.

Zielstrebig weiter gedacht: die Arbeit in noch kleinere Maßnahmen aufzuteilen, sodass man selbst auf bestimmte Fähigkeiten verzichten konnte, um hinterher ungelernte und damit billige Arbeitskräfte in kurzer Zeit mit der Aktion bekannt zu machen.

Heute wissen wir, dass Arbeitsteilung ihre Begrenzungen hat, und zwar dort, wo die ertragreichen Auswirkungen durch die ungünstigen Folgen aufgehoben werden. Die weiterführend ertragreichen Ergebnisse, die die Arbeitsteilung mit sich bringt, werden jetzt zuallererst in einer multinationalen Arbeitsteilung gesucht.

Die Kehrseite der Arbeitsteilung ist die Aufgabendelegation; eine Führungsaufgabe, welche die angebrachte Allozierung von Aufgaben zu den Fähigkeitspaletten der Mitwirkenden und die Koordination, demgemäß die Struktur der Dependenzen, zum Inhalt hat.


Stichworte der Kategorie:

Aufgabenübertragung als ökonomische Maxime

Führung durch Übertragung   

Mit Zielen führen

Mitarbeiterförderung

Mitarbeiterrealisierung   

Zusammenarbeit bewirken

Gruppenstrukturen

Merkmale erfolgreicher Gemeinschaftsarbeit

Nützlichkeit von Gruppen

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