Tue10172017

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Haltung und Denkweise- mitbestimmend für unser Handeln

entwicklungHaltungen entwickeln sich bei jedem Menschen. Denkweisen sind permanent in ihrem Fortbestand und sind mitbestimmend für unser Handeln, speziell für unser Führungsverhalten. Doch wie entstehen Denkweisen?

Im Laufe der Entwicklung der Persönlichkeit werden Erfahrungen gemacht, wobei aus ihnen erneut sich Neigungen, Meinungen, Überzeugungen entwickeln und zuletzt auch die dauerhaften Mentalitäten, die darauf basieren.

Manieren wirken als Filter respektive als Richtschnur (guideline) für unser Gebaren. Ereignisse, Erfahrungen, Observationen und Angaben werden durch diese Filter gewertet und vermittels eines Evaluierungsmaßstabs eingeordnet.

Schätzungen laufen damit über zwei Klassen. In der ersten Station der Evaluierung wird über die Popularität oder und Unpopularität einer neuen Situation oder Information entschieden. Diese beiden Elemente werden darauffolgend in der zweiten Klasse jeweils bewertet:

entweder bejahend oder als negativ, entweder vorteilhaft oder ungedeihlich. Nach der zweiten Teilstrecke haben wir als Folge vier Elemente mit diesen Eigenschaften:

Bekannt und bestätigend = in Ordnung
Bekannt und widrig = inakzeptabel
Unbekannt und affirmativ = tolerabel
Unbekannt und negativ = unvertretbar

Bei alledem spielen weiterhin unsere bisherigen Bewertungen eine Rolle, aber nicht zuletzt die Beurteilungen, die wir von anderen übernehmen ommen haben (Vorteile). Der soziale Bereich, in der wir groß geworden sind und in der wir uns konzipiert haben, spielt dabei erheblich: Landeskultur, Abstammung, Schule, Anstellung usw.

Gemachte Praxis und Informationen, und die sich daraus entstehenden Priorisierungen, konsolidieren sich laufend. Je öfter und je länger gleichartige Beurteilungen und Priorisierungen erfolgen, desto fester und unnachsichtiger wird die Manier. Manieren zu ändern ist schwierig.

Andererseits verlangt vielmals unser soziales Umfeld, dass wir einvernehmliches Auftreten zeigen, das heißt: nicht zuletzt von unseren Geisteshaltungen ein wenig abzurücken.

Bei den zwei Elementen oben, die sich als unannehmbar erweisen, gibt es unterschiedliche Widerstandsstrategien:

Nicht-Rezeption

Supprimieren

Aus dem Wege gehen

Zurückweisung

Meiden

Extrahieren

 

Powered by

Powered by SkillZone