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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Haltungen eines Menschen- Fortentwicklung und Persönlichkeitskonsistenz

leadershipWir haben vor, uns der Frage zu nähern: In welchem Ausmaß ist die Persönlichkeitskonsistenz und deren Fortentwicklung von den Haltungen eines Menschen dependent? Um uns nun anzunähern, müssen wir in weitere Fakultäten ausweichen, hier: in die Psychologie und die sich daraus entwickelte Transaktionsanalyse.

Wir gehen davon aus, dass sich die Gemütsart eines Menschen signifikant aufbauend auf drei verschiedene Faktoren entwickelt:

Erbgut

Zwischenmenschlicher Bereich

Selbststeuernde Neigungen

Betrachtet man das Auftreten eines Menschen und versucht man dessen Gemütsart über die gemachten Wahrnehmungen und dem sichtbaren Verhalten zu bestimmen, so sollen wir uns gegenwärtig sein, dass wir bloß Rückschlüsse ziehen können.

Das, was extern gezeigt wird, ist nur ein Schein, eine Fassade. Intensität und Schwächen, die wir verzeichnen und die jedem Menschen in andersartiger Formgebung anhaften, lassen solche Rückschlüsse zu.

Dem Einzelwesen selbst sind dessen Schwächen mehr oder minder bewusst. Je bewusster ebendiese sind, desto mehr "Hader" hat es damit. Im Geschöpf gehen psychisch-emotionale Abläufe vor, wie:

Schamgefühl und Gewissensbisse, Verdrängungen, Sublimationen, Rationalisierungen und weiters mehr. Die in der Persönlichkeitsverwirklichung gefestigten Einstellungen stellen eine für das Individuum unerlässliche idealisierte Persönlichkeitskonsistenz dar.

Im Spannungsverhältnis zwischen dem Vorstellungs-ich und dem Ego in der Selbstwahrnehmung werden bewusst gewordene Schwächen konvertiert, so zum Musterbeispiel: ausbleibende Durchsetzungsfähigkeit in ein Anstreben nach Ausgewogenheit, oder aus ermangelndem Erfolg wird Bescheidenheit, Aggression wird in legerem Spiel sublimiert, Knauserei wird als Sparsamkeit umdeutet.

Damit wir vis-à-vis anderen "beharren" können (unter Rücksichtnahme bspw. auf unser Schamgefühl) erzeugen wir Fassaden, die Auswirkung auf unser Auftreten nehmen. Bezogen auf das Führungshandeln kann man dabei vier grundsätzliche Typen herausarbeiten, die zu zweit eine Polarität veranschaulichen:

Distanzauftreten vs. der Suche nach Verbundenheit

übermächtiges Handeln kontra Dezenz

 

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