Fri05262017

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Einzeltheorien der Geisteshaltung

In diesem Zusammenhang handelt es sich um eine Beschreibung der Manieren, die Mitwirkende mitbringen. Es sind dies gegensätzliche Geisteshaltungen (X. und Y.), wobei später eine Hinzufügung der Haltung Z. (eine Synthese aus beiden vorgenannten) von McGregor vorgenommen wurde.

Die Philosophie X. - der Mensch ist im Allgemeinen der Arbeit ungeneigt

Der Mensch zeigt sich als hauptsächlich der Arbeit nicht zugetan, er ist untätig und ohne Ehrgeiz. Er vermeidet Befugnis und an erster Stelle seiner Dringlichkeiten befindet sich Unzweifelhaftigkeit. Außerdem ist der Mensch ichbezogen oder gar narzisstisch. Die Wichtigkeiten und Interessen der Unternehmung für das er arbeitet, sind ihm unerheblich.

Daraus folgt für den Leiter, dass der Mensch geprägt oder eng geführt oder auch gezwungen werden muss, auf dass er die elementaren Arbeitsleistungen einbringt. Der Arbeitnehmer sieht die Unternehmung als alleinverantwortlich für die Gestaltung der operativen Verläufe, das heißt für die Anwendung der Arbeitsmittel Arbeit, Boden, Finanzen und Know-how.

Leistungsanreize müssen bestehen sein, die Steuerung und Kontrolle obliegt der Organisation.

Die Manier Y. - der Mensch ist eigenmotiviert

Angestellte wollen von sich aus, bei gebührenden Bedingungen, Verantwortung für die Geschicke der Firma übernehmen. Sie sind weder den betrieblichen Relevanzen und Interessen gegenüber unengagiert noch stehen sie dem renitent gegenüber. Sollten sie es dennoch sein, dann zufolge negativer Erfahrungen, die sie in ihrer Laufbahn gemacht haben.

Die Willigkeit dazu, sich für die Unternehmung einzusetzen, ist weitgehend vorhanden. Der richtige Einsatz der Produktionsmittel der Organisation obliegen der Unternehmungsführung. Es ist eine Aufgabe der Unternehmensleitung, sowohl für die Wichtigkeiten der Unternehmung beschäftigt zu sein als gleichfalls die Bedürfnisse der Angestellten anzuerkennen.

Beschäftigte verpflichten sich selbst, Ziele zu erreichen und Zuständigkeit für ihre Betätigung zu übernehmen.

Die Einstellung Z. - es kommt drauf an

Die Einzeltheorien wie oben können sich rundheraus oder stellenweise ausschließen. McGregor führte darob eine Zusammenfügung der X. und der Y. Hypothese ein, insbesondere deswegen, seinen Rezensenten ein gängiges Modell entgegenzusetzen.

(Zur Weiterführung der Z. Hypothese siehe weiterhin: William Ouchi, oder japanischer Führungsstil)

 

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