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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Leadershipverhalten bei Anwendung des Situativen Managerstils

Bei der Nutzung eines situativen Managementstils besteht unter anderem die Funktionalität, die Kommunikation und das Leadershipverhalten gegenüber den Mitarbeitern zu koordinieren. Dabei sind die Manier en der Beteiligten (nicht zuletzt die eigenen) zu kennen und zu berücksichtigen.

Das Führungsverhalten wird im sozialen Umkreis erkannt und beachtet. Dieses Bereich besteht aus den in der Organisationsstruktur befindlichen Geschäftsherren, Kollegen auf Peer-Ebene und den Beschäftigtern. Auf Peer-Niveau entsteht Anpassungsdruck, der den Entscheider dazu veranlasst, sein Führungsverhalten an das Leadershipverhalten seiner Kollegen anzupassen.

Seine Vorgesetzten, wirken auf die Entscheider ein und hegen Erwartungen an ihn. Dort entstehen Einflussnahmefaktoren, die die Haltungen des Entscheiders entweder affirmieren, oder zur Fortentwicklung oder Korrektur veranlassen.

Der Leiter wirkt mit seinen Manieren über sein Leadershipverhalten auf die Mitarbeiter ein, die derbei ihre Wahrnehmungen machen. Die Mitarbeiter wiederum passen sich an das Leadershipverhalten der Entscheider an, gründend auf die mit ihm gemachten Erfahrungen. Diese Erfahrungen der Angestellter veranlassen gleichfalls diese, Änderungen an ihren Denkweiseen vorzunehmen.

Die Denkweiseen der Beschäftigter hängen weiterhin mit deren Stufen an Reife zusammen. Folgende Vorschläge lassen sich für den Manager geben, um dessen Leadershipstil an die Tatbestände anzupassen:

Befugnis delegieren (delegating) bei Angestellten die über ein sehr hohe Ausmaß an Reife verfügen. Lang gezogene Zuwendung durch den Leiter ist hier nicht wesentlich, genauso wenig wie penibel genaue Vorgaben.

Gering aufgabenorientiertes Führen bei Mitwirkenden mit mittleren bis hohen ausmaßen an Reife (participating). Der Leiter sollte sehr Personenausgerichtet führen und mit Zielfestlegungen (gemeinsam entschieden) arbeiten.

Sowohl personenausgerichtetes als ebenfalls aufgabenorientiertes Leadershipverhalten bei Angestellten mit geringem bis mittlerem stufe an Weltkenntnis (selling).

Direkte und präzise Aufgabenorientierung bei Arbeitnehmern mit einer niedrigeren stufe an Reife (telling).

SkillZone Tools zur Analyse von Haltungen

In den folgenden Beiträgen werden wir uns mit den Einwirkungsfaktoren engagieren, die sich auf die Haltungen der Beteiligten im Leitungshergang auswirken. Es sind dies:

Eventualitätsfreudigkeit versus Klarheit

Persönlichkeitsverwirklichung und -Strukturen

Kompetenz zur Stressbewältigung

Einsatzbereitschaft - und Engagement

Fertigkeit zu vertrauen

Wertesystem und Lebensalter

Bei jedem dieser Einwirkungsfaktoren hängt die Ausformung jeweils von der Flexibilität respektive von der Vitalität des einzelnen ab.

 

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