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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Mitentscheidend für unser Handlungsgebaren- unsere Denkweise

Manieren entwickeln sich bei jedem Menschen. Philosophieen sind durchgängig in ihrem Verbleiben und sind mitentscheidend für unser Handeln, insbesondere für unser Führungsgebaren. Doch wie entstehen Denkweisen?

Im Laufe der Entfaltung der Persönlichkeit werden Erfahrungen gemacht, wobei aus ihnen wiederum sich Grundeinstellungen, Meinungen, Überzeugungen erstellen und letztendlich auch die dauerhaften Denkweiseen, die darauf aufbauen.

Mentalitäten wirken als Filter beziehungsweise als Leitlinie (guideline) für unser Handeln. Begebenheiten, Erfahrungen, Beobachtungen und Unterlagen werden durch diese Filter beurteilt und unter Einsatz eines Bewertungsmaßstabs eingeordnet.

Begutachtungen laufen damit über zwei Abstraktionen. In der ersten Station der Auswertung wird über die Bekanntheit oder und Unpopularität einer neuen Lebenslage oder Information entschieden. Diese beiden Elemente werden dann in der zweiten Teilstrecke jeweils bewertet: entweder bejahend oder als suboptimal, entweder wohl oder unerfreulich.

Nach der zweiten Abstraktion haben wir als Folge vier Elemente mit diesen Eigenschaften:

Bekannt und positiv = tolerabel
Bekannt und nachteilig = intolerabel
Unbekannt und positiv = akzeptierbar
Unbekannt und ungünstig = unvertretbar

Bei alledem spielen weiterhin unsere bisherigen Überprüfungen eine Rolle, aber nicht zuletzt die Abschätzungen, die wir von anderen übernehmen ommen haben (Nützlichkeit). Der soziale Umkreis, in der wir aufgewachsen sind und in der wir uns realisiert haben, spielt dabei essentiell: Landeskultur, Herkunft, Schule, Tätigkeit usw.

Gemachte Erfahrungen und Informationen, und die sich daraus auftauchenden Auswertungen, verfestigen sich unausgesetzt. Je öfter und je länger gleichförmige Beurteilungen und Beurteilungen erfolgen, desto fester und rigider wird die Philosophie.

Mentalitäten zu ändern ist verfahren. Andererseits verlangt oft unser soziales Umfeld, dass wir gleichgesinntes Auftreten zeigen, das heißt: gleichfalls von unseren Denkweiseen etwas abzurücken.

Bei den zwei Elementen oben, die sich als untragbar herausstellen, gibt es diverse Verteidigungsstrategien:

Nicht-Wahrnehmung

Ausblenden

Ausweichen

Weigerung

Umgehung

Herausfiltern

 

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