Sun01222017

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Persönlichkeitsorganisation und deren Fortentwicklung- Haltung eines Menschen

Wir erstreben, uns der Frage zu nähern: In welchem Ausmaß ist die Persönlichkeitsorganisation und deren Fortentwicklung von den Haltungen eines Menschen dependent? Um uns an dieser Stelle anzunähern, müssen wir in alternative Fakultäten ausweichen, hier: in die Psychologie und die sich daraus erstellte Transaktionsanalyse.

Wir gehen davon aus, dass sich die Eigenart eines Menschen prägnant gründend auf drei verschiedene Faktoren entwickelt:

Erbgut

Sozialer Bereich

Selbststeuernde Tendenzen

Betrachtet man das Handeln eines Menschen und versucht man dessen Eigenart über die gemachten Wahrnehmungen und dem verifizierbaren Verhalten zu bestimmen, so sollen wir uns bewusst sein, dass wir lediglich Rückschlüsse ziehen können.

Das, was extern gezeigt wird, ist nur ein Anschein, eine Fassade. Kraft und Schwächen, die wir beobachten und die jedem Menschen in wechselvoller Art anhaften, lassen selbige Rückschlüsse zu.

Dem Wesen selbst sind dessen Mängel mehr oder minder bewusst. Je bewusster solche sind, desto mehr "Bedenken" hat es damit. Im Einzelwesen gehen psychologisch-emotionale Abläufe vor, wie: Schamgefühl und Schuldbewusstsein, Verdrängungen, Sublimierungen, Rationalisierungen und weiters mehr.

Die in der Persönlichkeitsentfaltung gefestigten Einstellungen stellen eine für das Subjekt elementare idealisierte Persönlichkeitsstruktur dar.

Im Spannungsverhältnis zwischen dem Optimal-ich und dem Ego in der Selbstkenntnis werden bewusst gewordene Schwächen umgesetzt, so zum Vorzeigebeispiel: ausbleibende Durchsetzungsfähigkeit in ein Streben nach Eintracht, oder aus mangelndem Erfolg wird Genügsamkeit, Aggression wird in lässigem Spiel sublimiert, Pfennigfuchserei wird als Sparsamkeit neu gedeutet.

Damit wir im Unterschied zu anderen "bestehen" können (unter Rücksichtnahme bspw. auf unser Schamgefühl) erzeugen wir Fassaden, die Einwirkung auf unser Auftreten nehmen. Bezogen auf das Führungsverhalten kann man damit vier grundlegende Typen herausarbeiten, die zusammen eine Polarität darlegen:

Abstandsgebaren kontra der Suche nach Verbundenheit

dominierendes Verhalten contra Reserviertheit

Powered by

Powered by SkillZone