Wed09192018

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Die Haltung der Arbeitnehmer

Hierbei handelt es sich um eine Erklärung der Haltungen, die Arbeitnehmer mitbringen. Es sind dies gegenteilige Denkweisen (X. und Y.), wobei später eine Hinzunahme der Philosophie Z. (eine Zusammenfügung aus beiden vorgenannten) von McGregor vorgenommen wurde.

Die Haltung X. - der Mensch ist weitgehend der Arbeit abgeneigt

Der Mensch zeigt sich als vornehmlich der Arbeit nicht zugeneigt, er ist untätig und ohne Zielstrebigkeit. Er vermeidet Verfügungsgewalt und an erster Stelle seiner Wichtigkeiten befindet sich Klarheit. Außerdem ist der Mensch ichbefangen oder gar ichsüchtig. Die Relevanzen und Interessen der Unternehmung für das er arbeitet, sind ihm egal.

Daraus folgt für den Leiter, dass der Mensch gesteuert oder eng angeleitet oder auch gezwungen werden muss, mit dem Ziel, dass er die wesentlichen Arbeitsleistungen einbringt.

Der Angestellte sieht die Firma als alleinverantwortlich für die Gestaltung der operativen Vorgänge, das heißt für die Anwendung der Produktionsmittel Arbeit, Boden, Zahlungsmittel und Know-how. Leistungsanreize müssen gegeben sein, die Steuerung und Überprüfung obliegt der Unternehmung.

Die Philosophie Y. - der Mensch ist eigenmotiviert

Mitarbeiter wollen von sich aus, unter rationalen Bedingungen, Befugnis für die Geschicke der Firma übernehmen. Sie sind weder den betrieblichen Wichtigkeiten und Interessen gegenüber desinteressiert noch stehen sie dem widerspenstig gegenüber. Sollten sie es dennoch sein, dann wegen negativer Erfahrungen, die sie in ihrer Karriere gemacht haben.

Die Willigkeit dazu, sich für die Organisation einzusetzen, ist grundlegend vorhanden. Der richtige Einsatz der Produktionsmittel der Firma obliegen der Firmenführung. Es ist eine Aufgabe der Firmenleitung, sowohl für die Relevanzen der Organisation tätig zu sein als weiterhin die Bedürfnisse der Mitarbeiter anzuerkennen.

Mitarbeiter verpflichten sich selbst, Ziele zu erlangen und Zuständigkeit für ihre Betätigung zu übernehmen.

Die Mentalität Z. - es kommt drauf an

Die Einzelhypothesen wie oben können sich komplett oder stellenweise ausschließen. McGregor führte von daher eine Zusammenschau der X. und der Y. Hypothese ein, insbesondere deswegen, seinen Beurteilern ein gebräuchliches Konzept entgegenzusetzen.

(Zur Weiterführung der Z. Hypothese siehe gleichfalls: William Ouchi, oder japanischer Führungsstil)

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