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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Humankapital - Leistungserstellung- und Verwertung

Wir verknüpfen Vermischtes mit Inzentiv. Sei es Durchsetzung im Vollenden gesetzter Ziele, oder höherer Produktivität bis hin zur Effizienz (die strukturierte, ständige Herausbildung von Effektivität). All dies kommt mit menschlicher Schützenhilfe zustande.

Es ist dies der Koeffizient Arbeit (sh. auch Karl Marx zur Ökonomie, Fabrikationsfaktoren) oder menschliches Kapital. Moderne Bezeichnungen zu diesem Zweck finden sich mit: Humanvermögen oder Human Ressources.

Das Humankapital ist eines, das der Organisation zur Leistungserstellung (Erzeugung) und Leistungsverwertung (Verkauf) dient.

Wie mit jedem anderen Erzeugungsmittel muss damit pfleglich umgegangen werden, will man auf Dauer Nutzen davon erbringen. Human Ressources brauchen entsprechend ihrer Eigenschaften pflegliche Behandlung, sie unterliegen ja Abweichungen. Diese Behandlung/Verwaltung obliegt dem Entscheider.

Eine Hauptaufgabe des Entscheiders ist es demgemäß:

zu überblicken, was Motivation ist,
herauszufinden, wo sie entsteht und
auf welcher Art sie zu aktivieren ist.

Motivierung ist nicht linear, so dass man betonen könne: Person A ist mithilfe der Übermittlung der Verfügungsgewalt B motiviert, oder: Person C motiviert Person D. Motivierer operieren zwar entlang verschiedener Wege, solche Wege sind dagegen ineinander verschlungen.

Sie operieren innerhalb eines Netzwerkes reichhaltiger Wirkwege und unterschiedlicher Motivatoren. Es treten derbei Resonanz-Prozesse auf (Rückkoppelungen). Es gibt Wirkzusammenhänge, Bedingungen unter denen Reaktionen erzielt werden und Verknüpfungen bzw. mutuale Abhängigkeiten (Interdependenzen). Verschiedene solcher Abhängigkeiten sind:

Arbeitsbereich (Kollegen, Organisationsskultur usw.)
Praxis
Erwartungshorizont
Reparationssystem
Arbeitsthema
Motivlage des Entscheiders
Anforderungscharakter der Position
Geisteshaltungen
private/persönliche Sicht

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