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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Zielvorstellung nationaler und weltweiter Unternehmen

Pensels eingehende auf Erfahrung beruhende Untersuchung lässt erkennen, dass bei einigen Betrieben der Beschluss nach 'overseas' zu investieren teilweise zufallsbedingt war, teilweise Reaktion auf Umweltentwicklungen in bestimmten Ländern herrührte. Bei diesen Betrieben lagen Abstraktionformulierungen der Art vor wie:

Geografische Zerteilung

Vertretensein in allen wesentlichen Märkten der Welt

Herabsetzung der Unselbständigkeit von einzelnen Rohstoffländern durch möglichst nahezu vollständige internationale Durchmischung der Bezugsquellen

Abdeckung sämtlicher erheblicher Märkte der Welt durch ein auf proprietären Absatzniederlassungen beruhendes Organisationssystem.

Bei der vereinfachten Grundstruktur der Auswahlanalyse möglicher Auslandsinvestitionsabsichten erkennt man folgende Betrachtungsweise in der Praxis:

Grundlage: Zielsetzungen, Anspruchsniveau, Nachfrageprofil der Investitionen

Das Entscheidungsfeld und die Spezifizierung des Alternativenvergleiches werden reduziert durch:

Länderauswahl, Landesanalyse, grober Komparation von Standortalternativen, spezifischer Vergleich von Standortalternativen

In der fünften und letzten Planungslevel wird die Investitionsentscheidung verwendbarer vorgenommen.

"Das unternehmerische Zielsystem besteht im Grunde aus einem ... pluralistischen Zielsystem", wobei die Ausformulierung vieler Firmen spezifisch geprägt ist und gewiss Unbeständigkeit unterliegt.

Das Zielsystem von Unternehmungen weist drei Dimensionen auf:

Thema, angestrebte Intensität und zeitliche Beziehung. Diese Aussagen besitzen Gültigkeit sowohl für die nationale als auch für die weltweite Unternehmung.

Die internationale Unternehmung zeichnet sich durch die weitere Dimension Wandelbarkeit der regionalen Ziele aus.

Sowohl für die nationale als auch für die weltweite Unternehmung ergeben sich die Zielvorstellungen im Grunde gleich.

(ipi30)

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