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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Sieben Schritte der Nutzwertanalyse

"Nutzwertanalyse ist die kritische Auseinandersetzung einer Menge unübersichtlicher Handlungsoptionen mit dem Zweck, die Elemente dieser Anhäufung gemäß der Primate des Entscheidungsträgers bezüglich eines multidimensionalen Zielsystems zuzuordnen. Die Darstellung dieser Ordnung erfolgt vermittels der Angabe der Nutzwerte (Gesamtwerte) der Wahlmöglichkeiten".

Die Herangehensweise bei der Nutzwertanalyse lässt sich in sieben Schritten unterteilen:

1. Spezifizierung der Ziele bzw. der Kriterien

2. Gewichtung der Ziele

3. Auswahl einer geeigneten Skalierung

4. Determination und Evaluation der Optionen

5. Recherche der Nutzwerte

6. Sensibilitätsuntersuchung

7. Festlegung der Bevorzugungsordnung der Auswahlmöglichkeiten

Im Schrifttum wird bei Auslandsinvestitionen unterschieden in direkten Investitionen und Portfolioinvestitionen. Dazu wird als Entscheidungskriterium angegeben, ob der Geldgeber auf lange Sicht Entscheidungsrechte über das Anschaffungsobjekt erhält (Direktinvestitionen) oder nicht erhält (Finanz- oder Portfolioinvestitionen).

Eine direkte Auslandsinvestition liegt vor, sobald die investierende Organisation die Entscheidungsvorgängee steuern kann, durch die die Zahlungsströme verfügt werden.

Dagegen spricht man von einer Portfolioinvestitionen, wenn sich die Auswirkung der investierenden Organisation auf den Zahlungsstrom limitiert.

Einsatzsmöglichkeiten der Organisation auf globaler Ebene sind zu sehen in Gestalt von Gründungsinvestitionen zur Anlage von Teilsystemen, als Folgeinvestitionen in vorhandene Untersysteme der internationalen Firma, als Global Joint Venture (Gemeinschaftsunternehmen auf globaler Ebene) oder als Partizipation an ein schon existentes ausländisches Unternehmen.

Eine zusätzliche Gestaltungsmöglichkeit eröffnet sich der globalen Unternehmung in der Vergabe von Ermächtigungen (Patent-, Muster- oder Nutzrechte an das Ausland.

 

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