Wed08232017

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Entscheidungsgrundlagen für Investitionsentscheidungen

Es lässt sich bestimmen, "... dass das oftmals zitierte Gespür der so genannten Praktiker -es wird meist ohnedies nur zur Verbrämung und Camouflage fachlicher Schwächen benutzt - in Zeiten gehäufter Kapitalintensität und durchweg diffiziler entstehender Investitionsentscheidungen. .. keine ernsthafte Alternative zu vorurteilsfrei gehandhabten Wirtschaftlichkeitsberechnungen repräsentieren."

Schwarz ordnet innerhalb des Bereichs "Entscheidungsgrundlagen für Investitionsentscheidungen" nach den drei wichtigsten Ausgangsebenen:

1. Auf die Untersuchung der Rentabilität abzielende Investitionsrechnungen,
2. Amortisationsrechnungen,
3. Relevante sicher nicht oder schwer zählbare Faktoren.

Die Maßgeblichkeit der dritten Entscheidungsgrundlage (keinesfalls oder schwer abzählbare Faktoren) sieht er darin substantiiert, dass es Faktoren gäbe, die "... nach menschlicher Voraussicht die Einträglichkeit und/oder Bonität beeinflussen werden, die sich aber quantitativ nicht ausdrücken lassen." Oder die nach menschlichem Einschätzen der Rentabilität und/oder Liquidität des Unternehmens nicht beeinflussen werden aber demgegenüber von einer guten Unternehmensführung als Bedeutung habend betrachtet werden sollen, angesichts der Tatsache die Organisationen außer Profitabilität und Liquidität auch andere Zielvorstellungen folgen oder verfolgen sollten.

Solche nicht oder schwer quantifizierbare Faktoren sind beispielsweise: die Lärmerzeugung einer Anlage, die Vermehrung der Unfallgefahr bei der Maschinenhandhabung oder soziale Tumulte (betriebliche Ambiance), Wirkungen der Allgemeinheit (Bürgerinitiativen), Reaktionen des Mitbewerbs etc.

Investitionsrechnungen lassen sich in drei Gruppen einordnen:

1. Statische Verfahren
2. Dynamische Verfahren
3. Parallele Investitionsrechnungen
4. Risikoanalyse
5. Nutzwertanalyse

Das Gliederungskriterium für diese Routinen der Investitionsrechnungen ist das zur Anwendung kommende Verfahren (in Anlehnung an die betriebswirtschaftlichen Hypothesen).

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