Wed09202017

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Bedienung des beheimateten Marktes

Die Wahrscheinlichkeit der Behauptung, dass ein Betrieb, das ferner auf landfremden Märkten Geschäftigkeit entfaltet, generell rascher und mit minderem Risiko zu erweitern vermag als eine Firma, die sich allein der Bedienung des beheimateten Marktes widmet,

wird unter anderem mit der verstärkten Menge und dem wachsenden Gewicht der weltumspannenden Unternehmungen gegeben.

Die Urteilsfindung, Exporte durch Herstellung zu tauschen, wird somit stimmig, beziehungsweise unabdingbar, sein,

a) sobald ein im und für den ausländischen Markt tätiges Teilsystem preiswerter herstellen kann als die hiesige Mutterunternehmung;

b) sobald "barriers to entry" bestehen, die nur dadurch überwunden werden können, dass das Betrieb, das Eintritt zu dem ausländischen Markt will, von der dortigen Landesführerschaft zur Montage einer Manufaktur verpflichtet wird;

c) wenn den spezifischen Anforderungen des Auslandsmarktes allein durch die Vielseitigkeit eines marktnahen Managements genüge getan werden kann, so zum Musterbeispiel bei der Reklame oder der Güte des Produktes;

d) wenn gegenwärtige oder befürchtete Animositäten gegenüber fremdländischen Produkten mit der Gründung eines Untersystems überwunden werden können;

e) falls mittels der Vornahme von Direktinvestitionen Steuervorteile erlangt oder Währungsrisiken vermieden werden können;

f) sobald technische Konsultation und Service als Kondition eines konkurrenzfähigen Angebots nur bei marktnaher Verarbeitung ausreichend verlustarm wahrgenommen werden können.

Prognose: die Umgebung, in der eine Unternehmenspräzens operiert, ist ständig ein Koeffizient, oft der maßgebliche Koeffizient, der die qualifizierten unternehmerischen Entscheidungen festgelegt. Die Managementprobleme in der Eruierung der Komplexität der Umweltfaktoren kann mit der viel zitierten Schiffs-Analogie dargestellt werden.

 

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