Wed09192018

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Step-Up-Anleihe Obligation

Step-Up-Schuldverschreibungen

Bei der Step-Up-AnleiheObligation wird am Beginn ein verhältnismäßig niedriger Zins gezahlt, späterhin dann ein überaus hoher. Auch diese AnleiheObligation wird in Balance begeben und ausgeglichen zurückgezahlt. Step-Up-Anleihen sind oft mit einem Kündigungsrecht des Emittenten ausgestattet.

Zinsphasen-Schuldverschreibungen

Zinsphasen-Bonds stellen eine Mischform zwischen fest- und wandelbar verzinslichen Anleihen dar. Sie haben grundsätzlich eine Laufzeit von zehn Jahren und sind in den ersten Jahren mit einem festen Gutschein ausgestattet.

Hinterher folgt eine Frist von etlichen Jahren mit einer wandelbaren Verzinsung, welche sich an den Geldmarktgrundlagen ausgerichtet. Die übrigen Jahre werden abermals mit einem Festsatz verzinst.

Währung

Als Anleger mögen Sie im Prinzip optieren zwischen Anleihen, welche auf Euro (EUR-Bonds) oder auf eine landesfremde Währung (= Fremdwährungsobligation) lauten.

Doppelwährungsobligationn: Finanzielle Mittel und Zinsen in andersartigen Währungen

Doppelwährungsobligationn stellen eine Sonderform dar. Bei diesen mögen die Finanzielle Mitteltilgung und die Zinszahlung in voneinander abweichenden Währungen erfolgen; teilweise wird dem Emittenten oder dem Geldgeber ein Optionsrecht eingeräumt.

Als Abarten der Doppelwährungsbonds werden zur Restriktion des Währungsrisikos derartige mit einer Call-(Kauf-)Option und/oder einer Put-(Verkaufs-)Option aufgelegt. Die Call-Option autorisiert den Begeber der Schuldverschreibung zu einer vorzeitigen, im Allgemeinen unter dem anfänglichen Rückzahlungsbetrag liegenden Tilgung.

Mit einer Put-Option jedoch haben Sie als Geldgeber das Recht, eine vorzeitige Tilgung der AnleiheObligation zu einem vorweg determinierten, ebenso kleineren Betrag zu verlangen.

Rang im Zahlungseinstellungfall oder bei Liquidation des Debitors

Ein weiteres wichtiges Ausstattungskennzeichen ist der Rang einer Obligation: Für den Fall der Illiquidität oder der Auflösung des Emittenten ist zwischen vorrangigen, gleichrangigen und nachrangigen Bonds zu distinguieren, je nachdem inwiefern die Ansprüche des Investors im Verhältnis zu weiteren Gläubigern vorzugsweise, gleichberechtigt oder nachrangig bedient werden.

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