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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Gewinnanteile und Wertsteigerung - Aktie

Aktien: Die Aktie ist ein Proportions- oder Teilhaberpapier, das ein Mitgliedschaftsrecht des Aktienbesitzers an einer Aktiengesellschaft in einem Aktienzertifikat verbrieft. Der Aktienbesitzer wird Mitbesitzer am Aktienkapital und angesichts dessen Mitinhaber des Gesellschaftskapitals.

Die folgenden Teilbereiche behandeln die Aktien deutscher Großunternehmen.

Die Rechte, über welche Sie als Aktieninhaber einer landfremden Aktiengesellschaft verfügen, bestimmen sich nach der Rechtsordnung des entsprechenden Nationalstaates.

Aktieninhaber ist Mitbesitzer - nicht Darlehensgeber

Als Inhaber einer Aktie sind Sie keineswegs - wie bei einem verzinslichen Handelspapier - Darlehensgeber, sondern Mitinhaber der Firma, die die Aktien ausgibt. Daraus basieren zum einen die weiter unten näher beschriebenen Rechte, indessen gleichfalls Pflichten.

Darunter ist vornehmlich die Pflicht zur Leistung der Einlage auf das Gesellschaftskapital zu verstehen; ihre Höhe ist auf den Ausgabebetrag der Aktie, d. h. den Ausgabebetrag plus gegebenenfalls ein Aufpreis (Ausgabeaufschlag), limitiert. Nebenpflichten sind bei definitiven Aktienarten möglich; sie müssen als Folge in der Aktienurkunde im Einzelnen benannt werden.

Erträge: Gewinnanteile und Wertsteigerungen

Die Aktie bietet dem Anleger zweierlei Profitquellen: zum einen Dividendenauszahlungen, zum anderen Börsenkurserträge. Die Aktie ist freilich ein Eventualitätspapier - das heißt, dass Ihnen weder Quotationserlöse noch - überwiegend - Dividenden verbrieft werden. Erfolgt dennoch eine Dividendenauszahlung, so steht Ihnen in der Gesamtheit ein bestimmter Proportion daran zu.

Aktie ist nicht gleich Aktie: Formgebungsmöglichkeiten bestehen für die ausgebende Organisation vor allem betreffend der Übertragbarkeit (Namensaktien/Inhaberaktien), der Darstellung des Unternehmensanteils (Nennwert/Stückaktien) wie noch betreffend der Begebung von Rechten (Stammaktien/Vorzugsaktien).

Die detaillierte Ausarbeitung hinsichtlich der Übertragbarkeit konkretisiert die Möglichkeit der Eigentumsübermittlung an der Aktie und restringier ggf. die fortwährende freie Verhandlungsfähigkeit des Wertpapiers (Fungibilität) ein.

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