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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Zyklische Einflussnahmefaktoren - Investoren und Wechselkurs

Investoren sind einem Währungsfährnis ausgesetzt, sofern sie auf fremdstaatliche Währung lautende Papiere halten und der unterliegende Kurs sinkt. Vermittels der Wertsteigerung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die in Euro bewerteten fremdländischen Kapitalspositionen an Wert.

Zum Kursrisiko landfremder Anteilscheine kommt damit das Währungsrisiko hinzu - auch sowie die Papiere an einer deutschen Börse in Euro gehandelt werden.

Gleichermaßen sind die Finanzier dem Währungswagnis bei sonstigen Fremdwährungsengagements wie bspw. Tages- oder Termingeldern in fremdländischer Währung ausgesetzt.

Einwirkung auf den Kurs eines Landes haben langfristig-strukturelle Kriterien wie Teuerungsratestrends der jeweiligen Volkswirtschaften, Leistungsfähigkeitsunterschiede, längerfristige Entwicklungen der Nettowährungsreserven und -Verbindlichkeiten und persistente Trends in der Relation zwischen Export- und Importpreisen.

Selbige Kriterien bestimmen die langfristige Verwirklichung der Währungsrelationen.

Zyklische Einflussnahmefaktoren können mittelfristig Diskrepanzen des Wechselkurses von der längerfristigen Balancerelation verursachen. Im Zuge dessen mögen sich erhebliche Fluktuationen in beide Richtungen resultieren, die selektiv über eine längere Spanne überwiegen.

Diese mittelfristigen Trends werden etwa von der Entfaltung realer Zinsabweichungen, Handels- und Leistungsbilanzzahlen oder geld- und fiskalpolitischen Entscheidungen geprägt.

Gleichfalls kurzfristige Faktoren wie aktuelle Marktmeinungen, militärisch ausgetragene Konflikte oder andere politische Konflikte können sowohl Kursniveau als gleichfalls Liquidität im Kommerz bestimmter Währungen steuern.

Ist die weltpolitische Gesamtlage gespannt, profitieren hiervon vornehmlich Währungen, die als exzeptionell sicher gelten (Safe-Haven-Begründung).

Als Investor sollten Sie dem Währungsblickwinkel besondere Wachsamkeit schenken: Denn die Währungsentwicklung kann einen erreichbaren Renditevorsprung rapide aufzehren und die erwirkte Ausbeute so stark beeinträchtigen, dass im Nachhinein betrachtet, die Disposition in der Heimatwährung nützlicher gewesen wäre.

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