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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Dominierende Preise und Wandelbarkeit von Anteilsscheinen

Wandelbarkeit

Die Kurse von Anteilscheinen weisen im Zeitintervall Volatilitäten auf. Das Maß dieser Schwankungen innert einer bestimmten Zeitspanne wird als Wechselhaftigkeit bezeichnet. Die Bewertung der Variabilität erfolgt mittels historischer Angaben nach bestimmten statistischen Routinen.

Je höher die Unbeständigkeit eines Wertpapiers ist, umso intensiver schlägt die Quotation nach oben und unten aus. Die Vermögensanlage in Anteilscheinen mit einer hohen Wechselhaftigkeit ist schließlich riskanter, da sie ein höheres Verlustpotenzial mit sich bringt.

Liquiditätsfährnis

Die Bonität einer Investition beschreibt die Gelegenheit für den Finanzier, seine Vermögenswerte unverwandt zu marktgerechten Preisen zu liquidieren. Dieses ist in der Regel dann der Fall, falls ein Anleger seine Papiere vermarkten kann, ohne dass bereits ein gewöhnlich großer Absatzauftrag zu merklichen Kursschwankungen führt und allein auf klar niedrigerem Kursniveau abgewickelt werden kann.

Prinzipiell sind Umfang und Tiefe eines Marktes ausschlaggebend für geschwinde und einfache Anteilscheintransaktionen:

Ein Markt hält Tiefe, sowie etliche offene Absatzaufträge zu Preisen direkt über dem dominierenden Preis im Markt existent sind und vice versa zahlreiche offene Kaufaufträge zu Preisen direkt unter dem aktuellen Börsennotierungsniveau. Als breit kann ein Markt bezeichnet werden, falls diese Aufträge nicht lediglich üppig sind, stattdessen sich im Übrigen auf hohe Handelsquantität beziehen.

Angebots- und nachfrageabhängige Zahlungsunfähigkeit

Für Probleme beim Erwerb oder Verkauf von Wertpapieren können enge und illiquide Märkte ursächlich sein. In vielen Fällen passieren tagelang Notierungen an der Aktienbörse, ohne dass Umsätze stattfinden. Für derartige Wertpapiere besteht zu einer bestimmten Börsennotierung lediglich Angebot (Briefkurs) oder nur Nachfrage (Geldbörsennotierung).

Unter solchen Umständen ist die Implementierung eines Zukaufs- oder eines Verkaufsauftrages nicht auf der Stelle, allein in Teilen (Teilexecution) oder allein zu zu wünschen übrig lassenden Bedingungen möglich. Darüber hinaus mögen hieraus höhere Umsetzungskosten in Erscheinung treten.

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