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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Aktienbuch und Anteilseigner

Eigentümeraktien

Eigentümeraktien lauten nicht auf den Namen, stattdessen auf den entsprechenden Eigentümer. Bei Eigentümeraktien ist ein Eigentumswandel ohne besondere Formalien ausführbar.

Namensaktien

Namensaktien werden prinzipiell auf den Namen des Anteilseigners in das Aktienbuch der AG eingetragen. Dabei werden Name, Geburtsdatum, Postanschrift und Anzahl der gehaltenen Aktien eingetragen, so dass der Organisation der Kreis der Aktionäre namentlich vertraut ist.

Vis-à-vis der Organisation gelten lediglich die eingetragenen Personen als Aktionäre.

Lediglich diese können von daher im Allgemeinen Aktionärsrechte selbst oder vermittels Bevollmächtigter realisieren. Jeder Aktieninhaber mag von der Institution Auskunft über die zu seiner Person im Aktienbuch eingetragenen Informationen verlangen. Mitteilungen zu Hauptversammlungen erhält der Shareholder überwiegend direkt von der Organisation.

Ein Anteilseigner ist nicht verpflichtet, sich in das Aktienregister registrieren zu lassen. Er gilt hinterher aber gegenüber der Organisation nicht als Aktionär, welches zur Folge hat, dass er weder Angaben von der Institution noch eine Einladung zur Hauptversammlung erhält. Dadurch verliert er ebenso sein Stimmrecht.

Das Anrecht auf Zahlung der Gewinnanteile ist von der Registrierung im Aktienregister nicht abhängig. Dieser richtet sich nach dem Depotbestand, über den der Anteilseigner zum Deadline (benannt: Ex-Tag) verfügt.

Das Aktienbuch wird elektronisch geführt und fördert in Verknüpfung mit einem elektronischen Transaktionssystem des Weiteren der Abarbeitung von Transaktionen, mithin Käufen und Verkäufen.

Aktien sollen in der Bundesrepublik stets dann in Beschaffenheit von Namensaktien emittiert werden, für den Fall, dass der Nennbetrag nicht total eingezahlt ist. Die Minimaleinzahlungsquote liegt bei 25 %; weitere Zusatzzahlungen (Rest-, Abschlagszahlungen) mögen von der Institution beschlossen werden.

Vinkulierte Namensaktien: Als vinkulierte Namensaktien benennt man Aktien, deren Transfer auf einen neuen Aktienbesitzer darüber hinaus an die Zustimmung der Institution gebunden ist.

Für die ausgebende Institution sind vinkulierte Namensaktien von daher von Vorteil, als sie die Übersicht über den Teilhaberskreis behält. In der Bundesrepublik kommen vinkulierte Namensaktien jedoch keineswegs mehrheitlich vor.

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