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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Unternehmensorganisationsvorgang- Ausgangspunkt Marketingforschung

Aus den vorigen Ausführungen wurde betont, daß die Unternehmensorganisationen mittlerweile gezwungen sind, sich an das Fordern, Bedürfnissen und Erwartungen der Konsument und Verwender anzulehnen.

Am Ausgangspunkt des kompletten Unternehmensorganisationsvorgangs steht die Marketingforschung. Erst auf der Grundlage dieser Daten kann die Vorlage aller Unternehmenspräsenzaktivitäten basieren.

Das Marketing-Schema will eine Unterstützung des Vertriebs leisten durch eine Erforschung der Kundenwünsche wie auch durch eine mentale Antizipation möglicher Marktobstruktionen und deren Eliminierung mit Hilfe spezieller Marketing-Aktionen. Dabei zeigt sich, daß das Marketing aus zwei, hypothetisch klar eingrenzbaren Bestandteile besteht.

Der eine Bestandteil ist auf die Aufgabe der Datenförderung (Faktenseite des Marketing) gerichtet, derweil die andere die Marktgestaltung (Handlungsseite des Marketing) umfasst. Dies findet folgerichtig sein Gegenstück im Marketing-Instrumentarium .

Es gliedert sich in die Instrumente der Marketingforschung und in die Mittel der Marktausprägung. Gutenberg prägte für letztere die Bezeichnung „absatzpolitisches Instrumentarium".

Die Marketingforschung (Absatzforschung) beinhaltet den ganzen Sektor der Informationsgewinnung für absatzpolitische Entscheide. Sie stellt die notwendige Vorbedingung für die Anwendung der absatzpolitischen Instrumente dar.

Die Marketingforschung ist komplexer als die Absatzmarktforschung, die die Exploration der Märkte und insbesondere die Untersuchung der Fähigkeiten dieser Märkte, Umsätze hervorzubringen, zum Gehalt hat.

Zur Marketingforschung zählen aber auch die Erprobung der Wirkungen von Marketingaktivitäten (Elaborat-, Preis-, Werbungs - und Distributionsforschung) und die Nachforschung innerbetrieblicher marketingrelevanter Fakten (z. B. Verkaufsausgaben, Lagerung, Volumina).

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