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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Teilhandelsplatz- Strategie

Der Markt als Lebenssphäre der Organisation läßt sich in einen Einkaufsmarkt (Arbeits-, Warenbeschaffungs- und Kapitalumschlagplatz) und Absatzmarktplatz klassifizieren. Der Absatzmarkt stellt die Vielfalt jener Bedarfsträger dar, an die sich die Organisation als potentielle Abnehmer ihrer Performanz wendet.

Zwischen der Unternehmenspräzens und dem Umschlagplatz findet  ein Wertumschlag (Güter- und Geldströme) statt, der durch dedizierte Kommunikationsströme unterstützt wird. Wie polymorph die Beziehungen einer Unternehmensorganisation zum Markt sind, zeigt die Präsentation seiner Handelsplatzpartner.

Man unterscheidet dazu vorgelagerte (Arbeitnehmer, Versorger, Kapitalgeber), nebengelagerte (Mitbewerber, Öffentlichkeit) und nachgelagerte Marktplatzpartner (Absatzhelfer, Agenten, Bedarfsträger).

Für die Festsetzung der Marktplatzgröße spielen die Begriffe Handelsplatzfassungsvermögen, Marktkompetenz und Umschlagplatzkapazität eine große Rolle. Die Beziehung zwischen Umschlagplatzvolumen und Handelsplatzpotential bringt den Saturationsgrad eines Marktes zum Ausdruck.

Zur Begutachtung der Stellung einer Unternehmenspräsenz im Vergleich zu Wettbewerbsunternehmen muß der Marktplatzshare ermittelt werden. Umschlagplatzanteilsentwicklungen sind ein wichtiges Indiz für das Standing der Organisation im Markt.

Der Umbruch vom Verkäufer- zum Käufermarkt kann als die Geburtsstunde des neuzeitlichen Marketing angesehen werden. Dieser Wandel in der Handelsplatzaggregation machte eine Umorientierung in der Unternehmensorganisationspolitik unvermeidlich. Es folgte eine Abkehr von der Erzeugungsorientierung und eine Hinwendung zur Kunden- bzw. Marketingausrichtung.

Am Ausgangspunkt des vollständigen Unternehmensorganisationsverfahrens steht die Marketingforschung. Erst auf der Basis der dabei ermittelten Datensammlung wird die Benutzung der absatzpolitischen Tools im Sinne eines idealen Marketing-Mix konzipiert.

Einer Organisation stehen bei der Suche neuer Absatz- und Gewinnchancen vier elementare Marktplatzstrategien zur Verfügung: Umschlagplatzpenetration, Marktplatzexpansion, Erschließung von Umschlagplatzlücken und Diversifikation.

Darüberhinaus zählt gleichfalls die Marktplatzsegmentierung zu den marketingpolitischen Normentscheidungen. Die Umschlagplatzsegmentierung als Teilhandelsplatz-Strategie verschafft der Firma, anstelle eines geringen und bedrohten Anteils am Gesamthandelsplatz, eine starke Position in den ausgewählten Teilbereichen.

In der Realität hat die geographische und vor allem die demografische und psychografische Marktsegmentierung eine große Bedeutung erlangt. Als dedizierte Segmentierungsstrategien trennt man die angesammelte und differenzierte Marketingstrategie.

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