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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Transition der funktionalen Struktur - Divisionalisierung

Das Produkt-Management zählt heutzutage zu den meist diskutierten Institutionen innert der Marketingstruktur. In der Branche stellt sich hier keinesfalls mehr so besonders die Frage, ob, sondern wie das Produkt-Management in den einzelnen Firmen auszuüben ist.

Die Erwiderung hierauf wird im Mittelpunkt der nachkommenden Darlegungen stehen.

Die ersten Anbrüche des Produkt-Managements gehen bis auf das Anno 1928 zurück. Die amerikanische Unternehmung Procter & Gamble hat dereinst schon zur Implementierung einer neuen Seifenmarke Produkt-Manager eingesetzt gesetzt.

Die Prozedur des Produkt-Managements

Von den im vorigen Abschnitt besprochenen Organisationsprägungen stellt die funktionsausgerichtete Anordnung historisch gesehen den Ausgangsentwicklungsstand für eine Strukturierung der Organisation dar; sie ist ebenfalls in diesen Tagen noch die üblichste Organisationsbeschaffenheit.

Die die Funktion betreffende Organisation fördert das abteilungsorientierte Denken („innenausgerichtet"), d.h. die Erzeugnisinteressen haben sich den Funktionalitätsinteressen zu beugen (Gefahr des Tätigkeitsgebiets-Egoismus).

Das einzelne Produkt tritt zwangsläufig in den Hintergrund. Die vermisste direkte Kalibrierung auf die Waren blieb solange unproblematisch, als das Fabrikatprogramm der Organisation klein und in sich homogen war.

Mit prosperierender Breite des Fabrikatprogramms wird aber eine fabrikatbezogene Steuerung und Abstimmung der Unternehmungsaktivitäten unentwegt dringlicher. Als Lösungsopportunität bietet sich dafür die schon dargestellte Spartenorganisation (Divisionalisierung) an.

Die Transition von der funktionalen Struktur zur Divisionalisierung beanspruch jedoch präzise und weitreichende Wandlungen in der Unternehmung, da das Leitungssystem praktisch vollkommen umgestaltet wird. Etliche Firmen wollen diesen großen organisatorischen Schritt keinesfalls (oder bislang nicht) machen. In diesem Fall bietet sich die Einleitung des Produkt-Managements sozusagen als „kleine Auflösung" an.

Der Grundgedanke des Erzeugnis-Managements besteht nun darin, die gebräuchliche funktionsgemäße Organisation mit einer zweiten Anordnungsebene zu überlagern, deren Richtmarke keinesfalls in der idealen Vollbringung betrieblicher Einzelfunktionen, statt dessen in der Erlangung eines maximalen Fabrikaterfolges liegt.

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