Fri06222018

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Diskutierte Organisation innert der Marketingstruktur

Das Produkt-Management zählt jetzt zu den überwiegend diskutierten Organisationen innert der Marketingstruktur. In der Industrie stellt sich dazu keineswegs mehr so besonders die Fragestellung, ob, sondern inwieweit das Produkt-Management in den einzelnen Organisationen auszuüben ist.

Die Rückäußerung hierauf wird im Blickpunkt der folgenden Ausführungen stehen.

Die ersten Anbrüche des Produkt-Managements gehen bis auf das Anno 1928 zurück. Die amerikanische Unternehmung Procter & Gamble hat dereinst bereits zur Einleitung einer neuen Seifenmarke Produkt-Manager verwendet gesetzt.

Die Prozedur des Produkt-Managements

Von den im vorhergehenden Textabschnitt erörterten Organisationsstrukturen stellt die funktionsorientierte Struktur historisch gesehen den Ausgangsentwicklungsabschnitt für eine Strukturierung der Organisation dar; sie ist des Weiteren jetzt noch die gängigste Organisationsstruktur.

Die funktionelle Organisation fördert das abteilungsrelevante Denken („innenorientiert"), d.h. die Fabrikatinteressen haben sich den Funktionsinteressen zu subordinieren (Fährnis des Aufgabenbereichs-Egoismus).

Das einzelne Produkt tritt nolens volens in den Hintergrund. Die vermisste direkte Kalibrierung auf die Waren blieb solange unproblematisch, als das Produktprogramm der Organisation klein und in sich gleichförmig war.

Mit gedeihender Weite des Erzeugnisprogramms wird aber eine fabrikatbezogene Steuerung und Koordinierung der Unternehmungsaktivitäten laufend dringlicher. Als Lösungsgelegenheit bietet sich dazu die bereits dargestellte Spartenanordnung (Divisionalisierung) an.

Die Transition von der funktionalen Anordnung zur Divisionalisierung beanspruch jedoch gründliche und tiefgründige Varianten in der Firma, nachdem das Managementsystem praktisch samt und sonders umgestaltet wird.

Vielerlei Firmen wollen diesen großen strukturellen Schritt keineswegs (oder noch nicht) machen. In diesem Sachverhalt bietet sich die Implementierung des Fabrikat-Managements gleichsam als „kleine Auflösung" an.

Der Leitgedanke des Erzeugnis-Managements existiert nunmehrig darin, die klassische funktionsgemäße Anordnung mit einer zweiten Organisationsebene zu überschneiden, deren Zielsetzung keinesfalls in der perfekten Vollbringung betrieblicher Einzelfunktionen, sondern in der Erlangung eines maximalen Fabrikaterfolges liegt.

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