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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Als Ansatzpunkt Handelsgut-Lebenszyklus

Neuauflage - Instrumente sind unentwegt dann für ein Artikel angezeigt, wenn seine Umsätze stillstehen oder überhaupt abnehmen. Selbstverständlich werden solche Revivalsbestrebungen ausschließlich dann von Vorteil sein, falls das Handelsgut noch echte Lebensmöglichkeiten besitzt.

Dies führt zu der Frage nach dem Alter des Erzeugnisses. Eine Reaktion hierauf läßt sich vermittels der Life-Cycle-Untersuchung aufspüren, in deren Mittelpunkt die Hypothese über den Artikel-Lebenszyklus steht.

Der Handelsgut-Lebenszyklus als Ansatzpunkt für Relaunch-Maßnahmen

Der Lebenszyklus stellt ein generelles Muster der Umsatzentfaltung eines Handelsgutes dar. Er gründet auf der bei vielen Erzeugnissen empirisch bestätigten Mutmaßung, daß der chronometrische Umsatzablauf für ein Handelsgut einer gewissen Gesetzmäßigkeit unterliegt. Man teilt folglich die Lebenszeitdauer eines Fabrikatees in die fünf Entwicklungsabschnitte ein: Einführung, Entfaltung, Reife, Sättigung und Degression.

Es empfiehlt sich zum Zwecke einer besseren Bedeutsamkeit, benachbart dem absoluten Umsatz darüber hinaus die Umsatzänderungsrate (= Grenzumsatz) und die Profit/Loss-Grafik im Lebenszyklus abzubilden.

Einführungsentwicklungsphase

Bei der Implementation im Markt stößt das neue Elaborat bei den etwaigen Kunden auf eine ausschließlich zögernde Kaufwilligkeit. Einzig aufnahmefähige und neuerungsbereitwillige Konsumenten — die so genannten Konsumptionsvorreiter — werden sich anfangs zu einem Erwerb entschließen können.

Die Preiselastizität der Nachfrage ist in der Entwicklungsstufe besonders klein. Für die relativ kleine Menge der Ersterwerber kann häufig ein höherer Preis in puncto seines Demonstrationseffektes das neue Handelsgut noch attraktiver machen.

Der bisherig geringe Beliebtheitsgrad des Produktes und der zuvor hohe Kaufantagonismus auf Kundschaftseite verlangen massive Marketingmühen (Einführungswerbung, spezifische Verkaufsförderungs-Instrumente, Aufbau bzw. Erweiterung der Verkaufsorganisation und ähnliches mehr), die unter dem Aspekt der Erfolgsrechnung eingangs Verluste bedeuten.

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