Fri06222018

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Implementation von neuen Produkten - Life-Cycle

Relaunch - Schritte sind stets dann für ein Artikel angezeigt, sofern seine Umsätze ins Stocken geraten oder überhaupt sinken. Natürlich werden derweisee Reanimationsshandlungen einzig dann sinnvoll sein, falls das Elaborat noch veritabele Lebensaussichten besitzt.

Dies führt zu der Fragestellung nach dem Lebensalter des Elaborats. Eine Entgegnung hierauf läßt sich mittels der Life-Cycle-Analyse entdecken, in deren Fokus die Theorie über den Fabrikat-Lebenszyklus steht.

Der Produkt-Lebenszyklus als Ansatzpunkt für Neuauflage-Maßnahmen

Der Lebenszyklus stellt ein holzschnittartiges Prototyp der Umsatzevolution eines Handelsgutes dar. Er fußt auf der bei vielen Handelsgütern erfahrungsgemäß bestätigten Annahme, daß der chronometrische Umsatzhergang für ein Erzeugnis einer gewissen Regel unterliegt. Man teilt folglich die Lebensdauer eines Elaborates in die fünf Perioden ein: Einführung, Entfaltung, Reife, Sättigung und Abnahme.

Es empfiehlt sich zum Ansinnen einer besseren Aussagekraft, neben dem absoluten Umsatzvolumen im Übrigen die Umsatzentwicklungsrate (= Grenzumsatz) und die Profit/Loss-Grafik im Lebenszyklus zu veranschaulichen.

Einführungsphase

Bei der Implementation im Markt stößt das neue Produkt bei den potentiellen Kunden auf eine bloß zaghafte Kaufbereitschaft. Nur aufnahmefähige und neuerungswillige Abnehmer — die so genannten Konsumtionstrendsetter — werden sich eingangs zu einem Kauf entscheiden mögen. Die Preiselastizität der Nachfrage ist in dieser Entwicklungsphase sehr klein. Für die relativ kleine Menge der Erstabnehmer kann mehrfach ein höherer Preis wegen seines Vorzeigeffektes das neue Produkt noch ansprechender machen.

Der noch geringe Beliebtheitsgrad des Fabrikates und der zu Beginn hohe Kaufantagonismus auf Kundenkreisseite erfordern ansehnliche Marketingaufwendungen (Einführungswerbung, gezielte Verkaufsförderungs-Kampagnen, Anordnung bzw. Herausbildung der Verkaufsorganisation und vergleichbares mehr), die unter dem Aspekt der Erfolgsrechnung eingangs Defizite bedeuten.

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