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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Potentielle Intelligenz in der Pubertät

Scharfsinn mag man definieren als die Qualifikation, Probleme zu lösen, während in einer neuen Lage Beziehungen erfaßt und Bedeutsamkeitszusammenhänge erschaffen werden. Als potentielle Intelligenz wird die vererbte intellektuelle Entfaltbarkeit festgesetzt.

Sie ist nicht direkt fassbar, statt dessen nur über die aktualisierte Intelligenz, das heißt die reellen Intelligenzleistungen, die z. B. mittels Intelligenztests bestimmt werden können.

Erhebungen über die Fortentwicklung der intellektuellen Wirksamkeit beweisen, daß Leistungsanstieg bis zum Alter von 12 Jahren am größten ist; die Zeitspanne in dem das Kind essentiell seine Leistungsfähigkeit gründet.

Der IQ gibt an, wie die Intelligenzleistungen einer Person komparativ mit seiner Lebensaltersgruppe sind. Im Schulalter ist der IQ einigermaßen robust und angesichts dessen ein verhältnismäßig zuverlässiger Maßstab für die Intelligenz eines Menschen; IQ-Volatilitäten im Laufe eines Lebens sind aber laufend möglich.

Ein dediziertes Gebiet der Intelligenzwissenschaft ist die Kreativität. Darunter ist unterdessen zu verstehen: eigentümliches, ingeniöses, entgegengesetztes Denken, das zu Auflösungen external der gebräuchlichen Denkbahnen tendiert.

Eine Vielzahl Erhebungen validieren eine Abnahme der Kreativität mit Auftakt des Schullebensalters und implizieren regen an, daß die althergebrachte Schulsituation wenigstens zum Teil dafür verantwortlich ist, insbesondere anhand die tendenziöse Förderung kompatibelen Denkens und den gewaltigen Anpassungsdruck.

Für die Kalibration der Kreativität mußten dediziert Tests entwworfen werden; die gewöhnlichen sind ausschließlich auf die Erfassung passgenauen Denkens ausgerichtet. Es ergibt sich daraus eine Problemstellung aller Messmethoden der Intelligenz: Jedes misst jene Aspekte, für die es dediziert geschaffen wurde.

Zwischen Intelligenzquotient und Schulverdienste existiert eine Relation, indes keineswegs ein außergewöhnlich enger. Desgleichen maßgeblich für die Schulleistung sind die Stützfunktionen, insbesondere die Anregung und die Arbeitsmentalität.

Als Fähigkeit wird das Zusammenwirken von aktualisierter, testmäßig erkennbarer Scharfsinnigkeit mit den Stützfunktionen definiert. Sie ist die separate, unentwegt verfügbare Befähigung, sich mit Herausforderungen auseinanderzusetzen. Bei den Stützfunktionen differenziert man:

Stützfunktionen
 
erkenntnismäßige
(Wahrnehmung und Gedächtnis)
 
personale
 
Motivationen (unabhängige und heteronome)

Arbeitsmentalität (Konzentrationsbefähigung, Ausdauer usw.)

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