Sun05282017

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Die Anregung der Dynamik im ersten Lebensjahr eines Kindes

Die Rezeption ist zu Anfang global und orientiert sich erstmal ausschließlich an die Stärke, beileibe nicht an die Qualität der Umweltanreize. In der Rückäußerungsperiode formt erstes Mustern, wobei dem menschlichen Konterfei besondere Beachtung geschenkt wird (die Augen haben Hinweiseigenschaft).

Das Vorziehen sozialorientierter Reize scheint genuin und dürfte in einer direkten Verbindung zur Dependenz des Kindes zu seiner sozialen Umwelt stehen. Ansonsten werden komplizierte Konstrukte einfachen gegenüber präferiert. Die Anregung der weiteren Dynamik mittels einer vielgestaltigen Umwelt ist wohl eine wichtige de facto Konklusion aus diesen Untersuchungen.

Erste Gedächtnis- und Lernleistungsabgaben treten in Verknüpfung mit der Nahrungsaufnahme auf (Optimierung des Saugreflexes und Erwidern auf Vorandeutung. Darüber hinaus präsentieren sie sich im Hinterherblicken und Wiederkennen, in Verblüffung und Ahnen wie noch in den Fremdheitseindrücken.

Die Intelligenz entwickelt sich in dieser Zeitspanne nach wie vor nicht, indes werden erste sensomotorische Erlebnisse, auf denen die Intelligenzdynamik hernach aufbauen wird, gemacht (ansehen, halten, berühren, greifen).

Im affektiven und zwischenmenschlichen Kreis antwortet das Kind mit Lächeln auf den Menschen ganz generell, überwiegend auf das menschliche Angesicht und die Augen, später ebenso auf die menschliche Stimme. Ferner ahmt es den Konterfeiausdruck unbewusst nach. Es handelt sich in diesem Fall um ein vererbtes Instinktverhalten.

Die Evolution der Sprache hat bezeichnende Vorstadien: das Babbeln und die Geräuschäußerungen. Das Brabbeln ist ein Funktionalitätsspiel, die Tonäußerungen erweisen die markante menschliche Geneigtheit, durch 'Sprechen' auf Sprache zu erwidern. Auf solcher Ebene der Sprachentwicklung ist das Kind jedoch auf Veröffentlichung und Auslösung von Verhaltensweisen der Umwelt begrenzt.


Die Periode der aktiven Aufmerksamkeit zur Umgebung (zwischen 7. und 11. Monat) ist charakterisiert mittels einer größeren motorischen Wendigkeit, die nun auch eine aktive Zuwendung zum Erwachsenen und eine aktive Inbesitznahme von Dingen zulässt.

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