Wed03292017

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Interdependenz des Kindes - Erstes Jahr

Die Perzeption ist zu Anfang allgemein und justiert sich überwiegend allein an die Intensität, keineswegs an die Konsistenz der Umweltinzentive. In der Reaktionsphase präsentiert erstes Mustern, wobei dem menschlichen Konterfei besondere Betrachtung geschenkt wird (die Augen bieten Andeutungeigenschaft).

Das Favorisieren sozialbezogener Stimuli scheint vererbt und kann in einer geradlinigen Relation zur Interdependenz des Kindes von seiner zwischenmenschlichen Umgebung stehen. Außerdem werden vielschichtige Konstrukte einfachen gegenüber priorisiert. Die Belebung der weiteren Reifung vermittels einer vielgestaltigen Umwelt ist offenkundig eine wichtige in praxi Konsequenz aus diesen Erkundungen.

Erste Erinnerungs- und Lernperformanzen treten in Abhängigkeit mit der Nahrungsaufnahme auf (Erneuerung des Saugreflexes und Erwidern auf Vorsignale. Ebenso präsentieren sie sich im Hinterherblicken und Wiederkennen, in Verblüffung und Vermuten sowie in den Fremdheitseindrücken.
Der Verstand entwickelt sich in dieser Zeitspanne nach wie vor nicht, nichtsdestotrotz werden erste sensomotorische Erlebnisse, auf denen die Intelligenzfortentwicklung als nächstes konstituieren wird, gemacht (beäugen, halten, betasten, greifen).

Im affektiven und zwischenmenschlichen Areal erwidert das Kind mit Schmunzeln auf den Menschen ganz verallgemeinernd, vor allem auf das menschliche Gesicht und die Augen, zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls auf die menschliche Stimmlage. Außerdem ahmt es den Konterfeiausdruck unbewusst nach. Es handelt sich in diesem Fall um ein vererbtes Instinktverhalten.

Die Entwicklung der Sprache hat ausgeprägte Vorstufen: das Lallen und die Tonäußerungen. Das Brabbeln ist ein Funktionalitätsspiel, die Lautäußerungen bestätigen die charakteristische menschliche Affinität, mittels 'Sprechen' auf Sprache zu reagieren. Auf der Ebene der Sprachreifung ist das Kind indes auf Veröffentlichung und Auslösung von Verhaltensweisen der Umwelt beschränkt.

Die Periode der aktiven Berücksichtigung zur Umwelt (zwischen 7. und 11. Monat) ist gekennzeichnet anhand einer größeren motorischen Mobilität, welche nun auch eine aktive Zuwendung zum Erwachsenen und eine aktive Inbesitznahme von Dingen erlaubt.

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