Mon02192018

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Fortentwicklung des Eigenwerts - Schulkinder

Überwiegend die psychomotorische Leistungssteigerung im Schulalter erlauben das Schreiben. Erfordernisse zu diesem Zweck sind eine auskömmliche Feinmotorik, die Begabung zur Wahrnehmung von Konsistenz- und Raumverbindungen und eine bestimmte Einsicht der Arbeitshaltung, wie zur Aufmerksamkeit oder Durchhaltevermögen).

Der Sinistralität tendierenden Kindern, welche mithilfe der rechten Hand das Schreiben lernen mögen, und hirngeschädigte Kinder haben meistens vermehrt Schwierigkeiten im Schreibunterricht.

Beeinträchtigungen in der motorischen Entfaltung kommen häufig bei lernbehinderten und geistig behinderten Kindern vor. Weiters sind sie typisch für Kinder mit einer frühkindlichen Hirnschädigung. Dazu überwiegend ist die Feinmotorik verzögert, was besonders im Schreibunterricht zu Problemsituationen führt, aber ferner im Malen und Basteln. Die Intelligenz leicht hirngeschädigter Kinder ist unversehrt.

Als Folge schwerer Hirnschädigung mag ebenso die intellektuelle Evolution verspätet sein. Einen ungünstigen Effekt auf die Schularbeiten hat nicht zuletzt die für Hirngeschädigte augenfällige Raum-Form-Erfassungsbeeinträchtigung: Zeilen können keinesfalls gehalten werden ebenso wie die Abstände ungleichmäßig und so weiter sind. Das wiederum führt zu einem nicht ordentlichen Erscheinungsbild der Hefte.

Der eigene Leib wie auch die physische Leistungsfähigkeit werden in späterer Entfaltung vom Schulkind bewusst wahrgenommen. Sie erreichen in diesem Zusammenhang ferner ihre Bedeutsamkeit für das Ansehen und die den Wert in der Gruppe der Gleichaltrigen. Körperliche Leistungsfähigkeit ist innig verbunden mit der Fortentwicklung eines gesunden Eigenwerts.

In ihrer psychomotorischen Evolution prägnant unterentwickelte Kinder sind demnach wieder und wieder auch in ihrer gefühlsmäßigen, wie etwa bei Ängsten, Minderwertigkeitsgefühlen und sozialen Reifung, wie zum BeispielRücktritt von der Gruppe, Zurückhaltung et cetera, gefährdet.


Augenfällig für die kognitive Evolution des Schulkindes ist die Veränderung wesentlicher Aspekte seiner geistigen Haltung, so daß man von einer eigentlichen Strukturveränderung sprechen mag.

Powered by

Powered by SkillZone