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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Voradoleszenz-Aufgeschlossenes Kontaktverhalten

Die mentale Erscheinungsstruktur der Pubertät und Vorpubertät mit ihren Verhaltenserschwernissen und zwischenmenschlichen Zwisten scheinen im erheblichen zeitabhängig, demnach phasengekoppelt zu sein. Pubertätsprobleme waren in vormalig keineswegs vollständig bekannt und treten auch in anderen Kulturen anders in Erscheinung.

Die Konfliktsachlage des Pubertierenden besteht darin, daß er einerseits vorweg über ausgeprägte Bedingungen zur Behauptung in der Erwachsenenumgebung verfügt, hingegen einen zu belanglosen Erfahrungsschatz innehat, um sich in unserer hochstrukturierten Zivilisation behaupten zu mögen.

Folgende psycho-physischen Bedingungen würden die Eingliederung in die Erwachsenenwelt konzedieren:

Weiterentwicklungsschub und Kräftezunahme
rasche Steigerung der Tauglichkeit zu planen, sich auf neue Konstellationen einzustellen, Verantwortlichkeit auszuüben und Strategien mit der notwendigen Zähigkeit auszuführen.

Eine erhebliche Ermangelung besteht jedoch betreffend:
Reife, intellektuelle und zwischenmenschliche Sachkunde wie auch Wissen, Motivationsstruktur.

Unsere Gesellschaft gewichtet Lernvorgänge und Kenntnisbesorgung hoch und hält dadurch den Jugendlichen stark in seiner kindhaften Abhängigkeit. Sie gibt ihm kaum Opportunität, die reifenden psycho-körperlichen Befähigungen und Auftreten zu trainieren, was zu Energiestauungen und als Folge davon zu Verhaltens unüblichkeiten führt, welche wie für die Vorabpubertät bezeichnend hingenommen werden. Es wäre aber schon viabel, daß das typisch nassforsche Auftreten abgeschwächt werden könnte zufolge einer sinnigen Beschäftigung ebenso wie vernunftgemäßen Verantwortungsübernahme.

Die Voradoleszenz der Knaben ist eine Erregungsphase mit positiver Grundstimmung und aufgeschlossenem Kontaktverhalten. Die generelle Energieverstärkung manifestiert sich in einem erhobenen Betriebsamkeitswunsch, in vergrößerter Angriffslust bar von Sinn für die Gefühlsregungen anderer, in deutlicher Sinnenverzückung, wie zum Beispiel für Klänge, Geschmacks eindrücke, Gerüche et cetera, sowie in gesteigerter Abenteuerlichkeit und Unsinnwilligkeit, welche präferiert in der Gruppierung von Gleichaltrigen ausgelebt wird. Die Gruppierung erringt zusätzlich Geltung, während der Einfluss der Familie sich in Etappen vermindert.

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