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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Menschen im Alter - Charakterwandlungen

Die Wirkungen des Alters an sich auf die verschiedenartigen psychologischen Funktionalitäten sind vielfältig: Die Sinnesrezeption wird schlechter, Rückmeldungszeiten wie noch Psychomotorik werden

langsamer, Merkfähigkeit sowie die Erinnerungen aus jüngerer Zeit ein wenig nachlassen, bei begleitender Beibehaltung dergleichen von vor früheren Zeiten.

Die Intelligenzerrungenschaften nimmt keinesfalls linear ab, stattdessen ist erheblich abhängig vom Gesundheitsstatus, von der Anfangssintelligenz, der Schulbildung und den Übungsmöglichkeiten im Verlauf des ganzen Lebens, wie zum Beispiel in der beruflichen Tätigkeit. Alterscharakteristische Charakterentwicklungen beim gesund Menschen konnten bis heute keineswegs nachgewiesen werden.

Nachlassen der Aktivität sowie Hang zu rigidem Verhalten sind wohl üblich, sind gleichwohl oft auf übrige Faktoren wie z. B. Rückbau der Intelligenz, Entschleunigung der Psychomotorik usw. zurückzuführen. Generalisierend gilt: Je überlegener es gelingt, den vormaligen Aktivitätsstil im Alter aufrechterhalten, umso zufriedener wie noch ausgefüllter sind die Menschen im Alter.

Das Gebaren der sozialen Umgebung zu den älteren Personen hat wesentlich Einfluss darauf, ob die Charakterwandlungen auftreten. Gewichtig für den praktischen Umgang sind die anknüpfenden Normen:

Den alten Menschen tunlichst so nehmen, wie er ist, als Mensch mit eigener, oft umwindender Weiterentwicklung.

Tunlichst kaum wandeln, den alten Menschen keineswegs entwurzeln, stattdessen einbeziehen.

Beileibe nicht zur Apathie verurteilen, sondern, die Möglichkeiten begünstigen, soweit vorhanden.

Zuhören, auf die alten Personen wie auch ihre bestimmten Probleme reagieren.

Psychologische Leidenen kommen im Alter doppelt bis dreimal öfter vor denn in jüngeren Jahren. Am meisten sind reaktive Beeinträchtigungen auf ungute Umweltvorgänge, wie beispielsweise Verlust des Ehepartners, Pensionierung. Daneben sind ebenso Wahnbefindlichkeiten im Alter verbreitet. Typisch altersgekoppelt sind die Hirnerkrankungn, wie etwa Dementia, mit den deutlichen Symptomen von Gedächtnisabbau, Empfindungslabilität und Intelligenzabbau.

Unter allen psychologischen Krankheiten von Alten existiert die Gelegenheit einer bejahenden Beeinflussung mithilfe medizinischer und medikamentöser Therapie. Bei nicht möglichem unmittelbaren Einfluss auf die Krankheit existiert in der Regel die Opportunität, eine zustimmende Wirkung anhand optimaler Gestaltung der sozialen Umgebung zu erlangen.

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