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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Liebe, Treue, Selbstbewusstsein-Pubertät II

Der größte Teil der Heranwachsenden befürwortet voreheliche Sexualkontakte, indes nur dann, wenn Liebe damit gekoppelt ist. Liebe ebenso wie Treue sind die wesentlichen Faktoren, die Heranwachsende für ihre

Beziehungen benennen und nach welchen sie ihren Partner selektieren möchten. Weitere Prämissen für die Partnerpräferenz der Mädchen sind Intelligenz, gutes Selbstbewusstsein ebenso wie  beruflicher Erfolg des Freundes.

Jungen erwarten von ihrer Partnerin nebst Zärtlichkeit und Loyalität an erster Stelle gutes Erscheinungsbild, Autarkie, genauso gute Intelligenz wie bei sich selbst wie auch gleiche Körpergröße. Der vorzügliche Partner moderner Adoleszenten trägt partiell noch die Eigenheiten tradierter Rollenbilder; teils werden von ihm freilich ebenso Eigenschaften erwartet, die eine kooperative Verbindung realisierbar machen.

Adoleszente sind heutzutage in sexuellen Sachen sicher besser aufgeklärt denn je zuvor, allerdings nach ihrer eigenen Meinung nicht ausreichend.. Allerdings ist es beachtlich, daß ein vergleichsweise großer Teil bislang nicht einmal erforderliche Kompetenzen beherrschen.

Vor allem spüren sie mit weiterschreitendem Lebensalter, daß Sachwissen nicht für die Bewältigung der Aufgaben, welche sie im Areal der nicht gleichgeschlechtlichen Kontakte erwarten, reicht. Die Daten, welche sie von den Erziehungsberechtigten empfangen haben, decken bedeutende Bereiche wünschenswerter ebenso wie benötigter Aussagen beileibe nicht ab.

Bedeutende Bereiche, wie zum Beispiel die affektiven Aspekte der Sexualität, Fragen der Antikonzeption, der Selbstbefriedigung und so weiter kommen in der Klärung auf der Hand liegend zu kurz, obgleich sie in der Interessenrangordnung des Jugendlichen ziemlich oben stehen.

Eine wirkliche Sexualpädagogik auf dieser Stufe darf beileibe nicht einzig Sachinformationen erläutern, mithin sollten diese schon am Beginn der Vorpubertät existent sein. Vielmehr soll ebenfalls auf die ethischen und die affektiven Aspekte der Geschlechtlichkeit, der dadurch gekoppelten Verantwortung gegenüber dem Partner, der gefühlsmäßige Beziehung zu ihm sowie der möglichen Auswirkungen dieser Beziehung sensibilisiert werden.

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