Fri06222018

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Kardialrhytmus des Herzens

Ab und an beginnt das Herz ohne besondere somatische Strapazen vereinzelt und geschwind zu schlagen.

Fast jeder und vor allem ältere Leute haben zeitverlauf des Lebens schon früher das Herzklopfen erlebt. Viele reagieren mit Verwirrung und Ängsten auf die Abweichungen ihres Herzschlags. Sofern der Puls von einer alltäglichen Herzschwingungszahl zwischen 60 und 100 Schlägen für die Minute unerwartet auf eine überaus hohe oder besonders niedrige Frequenz umschlägt, kann eine Tachyarrhythmie der Anlass sein.

Die häufigste Form ist das Kammerflimmern. Es ist besonders wichtig, Kammerflimmern frühzeitig zu entdecken und zu therapieren. Nur so mögen folgenschwere Folgen wie ein Hirnschlag verhindert werden.

Das Herz besteht aus zwei Vorhöfen und zwei Hauptkammern. Elektrische Anregungen bewirken dafür, dass sich der Herzmuskel regelmäßig zusammenzieht und entspannt. Der sobenannten Sinusknoten ist dabei der Taktgeber für den Kardialrhytmus. Beim Vorhofflimmern kreisen in den Herzvorhöfen elektrische Erregungswellen mit einer Häufigkeit von bis zu 350 Schlägen pro Minute.

Sie bringen den Kardialrhytmus richtig durcheinander. Die Vorhöfe mögen sich nicht mehr zusammenziehen, sie "flackern" nur noch und fördern das Herz nicht mehr beim Pumpen. Meiste Gefahr: Dadurch verringert sich die Herzperformanz um bis zu 20 Von Hundert. Die Pumpleistung leisten alleinig noch die Ventrikel.

Überwiegend tritt Kammerflimmern erstmal in einem Anfall auf, im Rahmen dessen das Herz in Arhythmie gerät und mit einem Puls von bis zu 160 Schlägen und mehr je Minute schnellt. Betroffene laborieren mit Unruhe, Beklommenheiten und Atemnot. Bei vielen Patienten iterieren sich die Anfälle während der Erkrankung in immerzu kürzeren Abständen.

Als Folge existiert die Bedrohung, dass das Herz keineswegs mehr in den alltäglichen Takt zurückspringt. Beim Vorhofflimmern mögen sich Blutgerinnsel ausprägen. Werden derartige vom Blutstrom weiterverbracht, können sie Blutadern verschließen, wie eine Gehirnader: Gehirnschlag. Das Herzstolpern beim Kammerflimmern kann darüber hinaus das Herz beschädigen und eine Herzschwäche auslösen.

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