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Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Herz-Therapie bei Vorhofflimmern

Hintergrund für Kammerflimmern sind mehrfach hoher Blutdruck und Herzkrankheiten, die den Herzmuskel schädigen. Gelegentlich induzieren andere Leidenen wie eine Schilddrüsenüberfunktion die Rhythmusstörung.

Ebenso können bestimmte Stimulie das Flimmern auslösen, so beispielsweise Alkohol, Schlafentzug, Aufregung, Koffein und üppige Gerichte. Bei vielen Menschen muss der hohe Blutdruck exakt eingestellt werden.

Wird Bluthochdruck zielstrebig gesenkt, verbessert sich in häufig das Vorhofflimmern. Zur Therapie von Vorhofflimmern gibt es jetzt für die Betroffenen zusätzlich zu der Verwendung von neuen Rhythmuspharmazeutika diverse Methoden:

Bei der elektrischen Kardiovariation werden vermöge kurzer starker Elektroschocks alle Muskelgewebezellen des Vorhofes simultan elektrisch stimuliert. Dieses beendet die trudelnde elektrische Erregung im Vorhof.

Mit Erfolg wird in diesen Tagen gleichfalls die so genannte Katheterablation angewendet. Dabei werden Herzzellen präzise mittels Hochfrequenzstrom oder Kälte derart verödet, dass Tachyarrhythmien nicht mehr entstehen können. Freilich sollte diese Methode nur in qualifizierten Herzzentren realisiert werden. Schutzmechanismus vor lebensgefährlichen Tachyarrhythmien bietet ein implantierte Defibrillator.

Das kleine Gerät wird, analog wie ein Schrittmacher, unter die Haut eingesetzt und mit Elektroden gekoppelt. Der Defibrillator ist mit einem Detektor ausgerüstet, welcher alle Signale aus dem Herzen empfängt und evaluiert. Kommt es zu Arhythmien, löst das Gerät selbsttätig einen kleinen Elektrizitätsstoß aus.

Neuere Apparate kontrollieren sich selbst und reportieren Störungen des Systems mit einem Alarm. Nützlich und originell ist die telemetrische Aufsicht der Geräte. Dies erlaubt, dass das therapierende Zentrum prompt einschreiten kann. Ebenfalls wird die Zahl der notwendigen Überprüfungen bedeutend gemindert.

Auf Zigaretten und Alkohol entsagen und gering Koffein zu sich nehmen. Den Körper aber reichlich mit Elektrolyten, wie Kalium und Magnesium beliefern – vornehmlich, sofern Sie fiebern, schwitzen oder mit Entwässerungsmedien behandelt werden. Schätzen Sie einen gesunden Lebensstil anhand viel Bewegung und einer ausgewogenen Ernährungsweise. Entspannungsübungen helfen ebenso, Beschwerden durch Kammerflimmern zu reduzieren.

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