Wed08172022

Last updateFri, 16 May 2014 2pm

Entwicklungsphasen bei Kindern

Die Fortentwicklung der Persönlichkeit ist ein miteinbeziehender Prozess, das heißt: die daran eingebundenen Aspekte stehen in enger mutualer Relation. Im einzelnen Bestehen können die verschiedenartigen Kriterien jedoch eine unterschiedlich bedeutsame Relevanz haben:
 
Anlage (Gene)

Sozio - kulturelle Aspekte (Einwirkung der Familie, der weiteren sozialen Peripherie
und des Kulturkreises auf das Subjekt)

Selbstlenkende Tendenzen - Innerseelische, lebhafte Kriterien, verborgene dynamische Abläufe

Bei der instrumentellen oder operativen Konditionierung ist das Subjekt rege. Es führt Erfolg (Belohnung) bzw. Misserfolg (Ausbleiben der Belohnung oder Sanktionierung) selbst herbei. Selbige Lernform darf in praxi in allen Lebensbereichen (erkenntnismäßig, affektiv und zwischenmenschlich) angewendet werden.

Daher ihre essentielle Bedeutung für die gesamte Erziehungswissenschaft. Die besten Lerngewinne vermögen mittels intermittierender, konsequenter Untermauerung und anhand möglichst klarer Überlegungen über die erstrebenswerten Verhaltensweisen erzielt werden.

Das Lernen vermittels Selbsterkenntnis ist eine Intelligenzerrungenschaft und beruht auf dem Begreifen von Wechselbeziehung innert den verschiedenen Aspekten einer Lage. Vormalig erlernte Problemlösungen können ohne vorheriges Testen auf korrespondierende Situatipnen angewendet werden.

Emotionale und zwischenmenschliche Verhaltensweisen werden vor allem anhand Nachbildung und Identifizierung mit einer Modellperson gelernt.

Die Modellperson hat Vorbildcharakter und animiert, ihre Verhaltensweisen, Einstellungen, Haltungen etc. nachzuahmen. Grundvoraussetzung hierfür  ist eine positive Beziehung zum Modell. Unkomplizierte Imitation ist personenunabhängig und passiert zuallererst häufig in den ersten Lebensjahren .

Die höheren Anordnungen des Lernens sind bloß dem Menschen charakteristisch. Im grundlegenden sind das: Das Begriffe-Aneignen, das Vorschriften-Lernen und das Lernen vermöge Selbsterkenntnis.

DerMensch als Persönlichkeit ist jedoch beileibe nicht allein ein Ergebnis von Prädisposition und Umwelt. Je nach Vitalstärke und Interessenneigung vermag er seiner Fortentwicklung durch Selbstregulierung Anreize zu geben.

Die Ausdehnung der selbststeuernden Neigungen ist über die Vitalität und Interessenrichtung hinaus außerdem von der Erziehung dependent. Eine bestärkende, zur Selbständigkeit aktivierende, nicht einengende Erziehung mag dabei eine kritische positive Nachwirkung haben.

Das Zusammenarbeit der unterschiedlichen Bestimmungsgrößen ist eine wichtige Voraussetzung und zugleich ein Attribut jedes Evolutionsvorgangs. Besonders auffällig wird dieses im Zusammenspiel von Reifung und Erlernen: In den ausschlaggebenden Perioden sind anhand festgelegter Reifungshandlungsschemata optimale Lernbedingungen vorgegeben.

In diesen Entwicklungsphasen lassen sich eindeutige Verhaltensweisen aufgrund dessen besonders leicht aneignen. Sobald es an Anregung während dieser ausschlaggebenden Zeiträumen ermangelt, so ist ein ' Nacharbeiten ' später nicht ausgeschlossen, nichtsdestotrotz schon verkompliziert. Ein Aufholen bei verpassten Lernvorgänge ist desto leichter, je früher Gelegenheit dazu vorhanden.

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